Stadtkirche Fritzlar

Gießener Straße/Ecke Brüdergasse
34560 Fritzlar

Informationen zur Kirche

Sehenswertes

Die evangelische Stadtkirche, auch Minoritenkirche genannt,ist eine zweischiffige gotische Hallenkirche mit gleich hohem Langchor, acht Kreuzrippengewölben, hohen Strebepfeilern und hohen, farblos verglasten Maßwerkfenstern, die den Raum hell und weiträumig erscheinen lassen. Das Hauptschiff ist durch schlanke, an den Kapitellen mit Blattornamenten und Fratzen geschmückte Säulen vom Seitenschiff getrennt. Die Nordwand ist fensterlos und wird auf halber Höhe von einem Laufgang auf Rundbogenarkaden unterbrochen. Die Schlusssteine der vier Gewölbe im Chorraum stellen den segnenden Christus, den anbetenden Franz von Assisi, ein Haupt mit Blätterkranz, und eine Rose mit 2 Köpfen (Mann und Frau) dar. Bemerkenswert ist weiter der Nepomuk-Hochaltar von 1735 im Chorraum und das an der Nordwand des Chors befindliche, um 1330 entstandene Marienfresko, das Kreuzigungsrelief aus dem 14.Jahrhundert sowie das Erbärmdebild (vor 1465), das als Andachtsbild einst dazu diente, die Leiden Christi in der Passion zu veranschaulichen. Die Kirche hat einen markanten Dachreiter, ist ansonsten ohne Türme. Über dem Eingangsportal in der Südfassade befindet sich eine Kreuzigungsgruppe von etwa 1320/30. Der südlich anschließende und hoch über der vorbeiführenden Straße liegende Kirchhof ist ummauert und heute mit Bäumen und Büschen bewachsen; er war ursprünglich Friedhof der Franziskaner und des städtischen Patriziats. An der Südwand der Kirche sind Grabplatten aus der Renaissance zu sehen. Die Treppe und das Portal zum Kirchhof stammen aus dem Barock, über dem Torbogen ist das Wappen der Franziskaner zu sehen.

Geschichtliches

Im Jahre 1237, elf Jahre nach dem Tod von Franz von Assisi, errichteten Mönche des Franziskanerordens an der neu erbauten Stadtmauer neben dem Werkeltor ein Kloster und eine Kirche. Die Kirche wurde 1320 vollendet und wurde von den Franziskanern als Klosterkirche bis 1811 (Säkularisation) genutzt. Der erste evangelische Gottesdienst fand in dieser Kirche am 26.05.1818 statt.
zitiert aus: Kathrin Ellwardt,
Vom Minoritenkloster zur evangelischen Pfarrkirche: Die Stadtkirche in Fritzlar
Herausgeber: Ev.Kirchengemeinde Fritzlar

Weitere Informationen

  • Wir nehmen am Programm "Offene Kirchen in Kurhessen-Waldeck teil.
  • Wir führen das Signet "Verlässlich geöffnete Kirche".
  • Wir liegen an einem Rad- oder Wanderweg.
  • Wir haben eine Toilette im Umkreis von 100m.

Öffnungszeiten

Montag von 09:30 bis 18:00 Uhr
Dienstag von 09:30 bis 18:00 Uhr
Mittwoch von 09:30 bis 18:00 Uhr
Donnerstag von 09:30 bis 18:00 Uhr
Freitag von 09:30 bis 18:00 Uhr
Samstag von 09:30 bis 18:00 Uhr
Sonntag von 09:30 bis 18:00 Uhr

Infokontakt

Gemeindebüro Fritzlar
gemeindebuero.fritzlar@ekkw.de
05622-4030

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