Biblische Grundlage für das Fest «Christi Himmelfahrt» ist u.a. das erste Kapitel der Apostelgeschichte im Neuen Testament. (Foto: Madlen Reiche/pixelio.de)
Gottesdienste in der Landeskirche
Christen gedenken der Himmelfahrt Christi
Kurhessen-Waldeck (medio). Mit zahlreichen Gottesdiensten wurde am 17. Mai der Himmelfahrt Christi gedacht. In der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck feierten viele Christen dazu traditionell Gottesdienste unter freiem Himmel.
Das Fest «Christi Himmelfahrt» feiern Christen seit dem vierten Jahrhundert weltweit 40 Tage nach Ostern. Biblische Grundlage ist neben dem Markus- und Lukas-Evangelium das erste Kapitel der Apostelgeschichte im Neuen Testament.
Dort steht, dass der Auferstandene vor den Augen seiner Jünger «aufgehoben» wurde: «... eine Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg.» (Apostelgeschichte 1,9). Dies ist auch ein bevorzugtes Motiv in der bildenden Kunst. (18.05.2012)
Christi Himmelfahrt
(nach der Apostelgeschichte des Lukas, Kapitel 1, 6 bis 14)
«Die nun zusammengekommen waren, fragten ihn und sprachen: Herr, wirst du in dieser Zeit wieder aufrichten das Reich für Israel? Er sprach aber zu ihnen: Es gebührt euch nicht, Zeit oder Stunde zu wissen, die der Vater in seiner Macht bestimmt hat; aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.
Und als er das gesagt hatte, wurde er zusehends aufgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg. Und als sie ihm nachsahen, wie er gen Himmel fuhr, siehe, da standen bei ihnen zwei Männer in weißen Gewändern. Die sagten: Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und seht zum Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg gen Himmel aufgenommen wurde, wird so wiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen.
Da kehrten sie nach Jerusalem zurück von dem Berg, der heißt Ölberg und liegt nahe bei Jerusalem, einen Sabbatweg entfernt. Und als sie hineinkamen, stiegen sie hinauf in das Obergemach des Hauses, wo sie sich aufzuhalten pflegten: Petrus, Johannes, Jakobus und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Simon der Zelot und Judas, der Sohn des Jakobus. Diese alle waren stets beieinander einmütig im Gebet samt den Frauen und Maria, der Mutter Jesu, und seinen Brüdern.»







