Vom 27. bis 29. März 2014
Frühjahrstagung der Landessynode in Hofgeismar

Tagesordnung:

Tagesordnung der neunten Tagung (Frühjahr 2014) der 12. Landessynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck vom 27. bis 29. März 2014 in Hofgeismar:

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Personalbericht im Mittelunkt der Landessynode
Prälatin Natt besorgt über mangelnden theologischen Nachwuchs

Hofgeismar (medio). Vor der Landessynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck hat Prälatin Marita Natt dazu aufgerufen, intensiv für den Pfarrberuf zu werben. Junge Leute müssten motiviert werden, ein Theologiestudium zu beginnen. Dabei stehe Kurhessen-Waldeck im Wettbewerb mit anderen Landeskirchen. Junge Menschen, die an einem Theologiestudium interessiert sind, prüften heutzutage sehr sorgfältig, was welche Landeskirche zu bieten habe. Die Angebote Kurhessen-Waldecks müssten daraufhin noch stärker profiliert, koordiniert und ausgebaut werden, so die Prälatin. Interesse zu wecken gelinge allerdings am besten über persönliche Kontakte und Vorbilder in den Ortsgemeinden. Ein Freiwilliges Soziales Jahr in einer Kirchengemeinde sei daher ein attraktives, regional verankertes Angebot. (27.03.2014)

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Im Wortlaut:

Lesen Sie hier den Personalbericht von Prälatin Marita Natt im Wortlaut:

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Nachgefragt:

Prälatin Marita Natt im medio!-Interview über die Situation der Pfarrerinnen und Pfarrer und die Zukunft des Pfarrberufs:

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Synodale wollen Pfarrberuf attraktiver machen

Hofgeismar (epd). Zahlreiche Synodale der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck haben sich am Donnerstag dafür ausgesprochen, den Pfarrberuf attraktiver zu machen. Dazu müsse der Beruf auch nach außen hin so attraktiv dargestellt werden, wie er in Wirklichkeit auch sei, sagte der Synodale Ludwig Georg Braun. Die Diskussion erfolgte im Anschluss an den Personalbericht von Prälatin Marita Natt, die auf einen schon ab 2020 drohenden Mangel an Pfarrerinnen und Pfarrern hingewiesen hatte. Wichtig sei es zudem, dass Pfarrer nicht so stark mit Verwaltungsaufgaben belastet würden. (27.03.2014)

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Bischof Hein: Jugendliche lassen sich nicht wegen der Geschenke konfirmieren

Kassel/Hofgeismar (epd/medio). Die Konfirmation ist nach Darstellung von Bischof Martin Hein «die stabilste Amtshandlung der evangelischen Kirche». 94 Prozent der getauften Jugendlichen in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck ließen sich auch konfirmieren, sagte Hein am Freitag (28.3.) in Kassel während einer Pressekonferenz zur Frühjahrstagung der Landessynode. Es sei ein Vorurteil, kritisierte Hein, «dass das nur wegen der Geschenke geschieht». Eineinhalb Jahre freiwillig zum Konfirmandenunterricht zu gehen, sei eine Leistung, die die Jugendlichen gern erbrächten. (28.03.2014)

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Ausstellung:

Zum «Jahr der Konfirmation» hat die Landeskirche eine Ausstellung herausgegeben, die auch im Internet abrufbar ist unter:

jahr-der-konfirmation.de

Nachgefragt:

Bischof Martin Hein im medio!-Interview zum Thema Konfirmation und der Neuausrichtung der Konfirmandenarbeit:

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Landessynode verabschiedet neue Leitlinien zur Konfirmandenarbeit

Hofgeismar (epd). Die Synode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck hat am Freitagabend neue Leitsätze zur Konfirmandenarbeit verabschiedet. Diese sehen unter anderen drei Grundmodelle von Konfirmandenarbeit sowie Empfehlungen zur Dauer der Konfirmandenzeit und der Gruppengröße vor. Freizeiten und sogenannte Konficamps gelten künftig ebenso als wichtige Bestandteile der Arbeit wie eine aktive Beteiligung der Jugendlichen am Gottesdienst. Während der Konfirmandenzeit sollen die Jugendlichen die Möglichkeit erhalten, ihre Lebenswirklichkeit im Horizont christlichen Glaubens wahrzunehmen, zu deuten und zu gestalten, heißt es. (29.03.2014)

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Download:

Die neuen Leitsätze zur Konfirmandenarbeit können Sie hier herunterladen:

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Vorstellung der ersten vorläufigen Eröffnungsbilanz der Landeskirche
Vizepräsident Knöppel: «Vorsichtige Finanzgestaltung» ist weiterhin angezeigt

Hofgeismar (medio). Der Vizepräsident der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Dr. Volker Knöppel, stellte am Donnerstag der Landessynode die erste und nach den Prinzipien der «doppelte Buchführung» aufgestellte Vermögensbilanz der Landeskirche vor. «Die Eröffnungsbilanz zeigt uns: Wir haben ein sehr überschaubares Reinvermögen. Das macht deutlich, dass wir den Weg der Haushaltskonsolidierung auch in Zukunft weitergehen müssen», sagte Knöppel bei der Präsentation der vorläufigen Eröffnungsbilanz. (27.03.2014)

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Nachgefragt:

Vizepräsident Dr. Volker Knöppel im medio!-Interview über die Einführung der «Doppik» und den Bericht des Zukunftsausschusses:

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«Auf dem Weg zur inklusiven Gesellschaft»
Landessynode verabschiedet Entschließung zur Inklusion

Hofgeismar (medio). Die Mitglieder der Landessynode haben am Freitag (28.3.) eine Entschließung zur Inklusion verabschiedet. In dem Papier unter dem Titel «Auf dem Weg zur inklusiven Gesellschaft» beschreiben die Synodalen den Schritt von der Integration zur Inklusion als einen Paradigmenwechsel: Während bei der Integration Menschen mit Behinderungen in eine vorgeblich «normalen» Gesellschaft eingegliedert werden sollen, fordere der Gedanke der Inklusion, die Unterschiedlichkeit aller Menschen als «normal» anzusehen und alle Menschen mit ihren Begabungen und Einschränkungen an der Gesellschaft teilhaben zu lassen. (28.03.2014)

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Im Wortlaut:

Lesen Sie hier die Entschließung «Auf dem Weg zur inklusiven Gesellschaft» im Wortlaut:

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Neue Prüfungsordnung für das Theologiestudium beschlossen

Hofgeismar (medio). Die Landessynode hat am Samstag ein Kirchengesetz über die Erste Theologische Prüfung beschlossen. Die neue Prüfungsordnung für angehende Pfarrerinnen und Pfarrer sei wegen grundlegender Veränderungen im Studium der Evangelischen Theologie im Zuge der europaweiten Bolognareform notwendig geworden, so Ausbildungsreferentin Dr. Regina Sommer. «Der Beruf des Pfarrers oder der Pfarrerin setzt weiterhin ein vollakademisches Studium voraus», so Sommer. «Die neue Prüfungsordnung hat für Studierende aber den Vorteil, dass das Examen besser auf die examensvorbereitenden Lehrveranstaltungen an der Universität abgestimmt ist», erklärte die Ausbildungsreferentin. (29.03.2014)

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Landessynode beschließt Klimaschutzkonzept

Hofgeismar (epd). Die Synode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck hat am Samstag ein integriertes Klimaschutzkonzept verabschiedet. Es sieht eine Reduzierung des Ausstoßes von Kohlendioxid um 35 Prozent bis zum Jahr 2020 in den Bereichen Gebäude, Mobilität und Beschaffung vor. Bis zum Jahr 2030 soll die Einsparung sogar 51 Prozent umfassen. Derzeit beträgt der von der Landeskirche verursachte Kohlendioxidausstoß rund 50.000 Tonnen pro Jahr. (29.03.2014)

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Eröffnungsgottesdienst der Frühjahrstagung
Bischof Hein: Kirche bietet reiches Aufgabenfeld für theologischen Nachwuchs

Hofgeismar (medio). Mit einem Gottesdienst in der Hofgeismarer Brunnenkirche hat am Donnerstag (27.03.) die Frühjahrstagung der Landessynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck begonnen. In seiner Predigt stellte Bischof Prof. Dr. Martin Hein die zukünftige Bedeutung der Kirche und des Pfarrberufs in den Mittelpunkt, teilte die Pressestelle der Landeskirche mit. In den evangelischen Landeskirchen gehe besonders die Sorge um den fehlenden Nachwuchs im Pfarrberuf um. Damit sei auch die Sorge um den weiteren Weg der Kirche in der Gesellschaft verbunden, so der Bischof. (27.03.2014)

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Im Wortlaut:

Lesen Sie hier die Predigt von Bischof Martin Hein im Wortlaut:

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Präses Schulze: Wir verstehen uns als Volkskirche und gestalten die Gesellschaft aktiv mit

Hofgeismar (medio). In seiner Begrüßung zur Eröffnung der Synodaltagung betonte Präses Rudolf Schulze, dass die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck sich als Volkskirche - «also Kirche für das Volk» verstehe - und die Gesellschaft aktiv mitgestalten wolle. Dies werde u.a. daran deutlich, dass die Synode ein «Klimaschutzkonzept» berate und sich mit Fragen der «Inklusion» befasse: «Auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft haben wir unseren kirchlichen Beitrag zu leisten; es geht ja um nicht weniger als um die langfristig angelegte Veränderung der Gesellschaft, für die es gute christliche Gründe gibt.» (27.03.2014)

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Nachgefragt:

Präses Rudolf Schulze im medio!-Interview zum Klimaschutzkonzept der Landeskirche, dem Thema Inklusion in der Kirche und der Nachwuchsgewinnung von Pfarrerinnen und Pfarrern:

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Tagesordnung

1.
Personalbericht

2.
Bericht des Beauftragten der Evangelischen Kirchen in Hessen am Sitz der Landesregierung

3.
Vorstellung der vorläufigen Eröffnungsbilanz der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck zum 1. Januar 2012

4.
«Salz der Erde - Licht der Welt» - Blick auf die Konfirmandenarbeit heute in fünf thematischen Stationen unter Beteiligung von Konfirmanden

5.
Konzeption der Konfirmandenarbeit in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und Leitsätze zur Konfirmandenarbeit

6.
Leitfaden zur Inklusion

7.
Bericht über die Kirchenvorstandswahlen

8.
Sachstandsbericht des Begleitausschusses zur Umsetzung der Beschlüsse der Landessynode

9.
Kirchengesetz über den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck

10.
Kirchengesetz über die Erste Theologische Prüfung der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck

11.
Bestätigung der Ersten Verordnung zur Änderung des Kirchengesetzes zur Anwendung des Kirchengesetzes über Mitarbeitervertretungen in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck

12.
Bestätigung der Verordnung zur Verlängerung der Amtszeit der Arbeitsrechtlichen Kommission für den Bereich der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und des Diakonischen Werkes in Kurhessen-Waldeck

13.
Bericht des Landeskirchenamtes - Dezernat Arbeits- und Schulrecht

14.
Integriertes Klimaschutzkonzept der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck

15.
Nachwahl in das Landeskirchengericht

16.
Nachwahl in den Rat der Landeskirche

17.
Bericht des Rates der Landeskirche über die an ihn verwiesenen Anträge

18.
Aktuelle Fragestunde

19.
Verschiedenes

Was ist die Landessynode?

Die Landessynode hat in allen kirchlichen Fragen die letzte Entscheidung. Sie teilt die geistliche und rechtliche Leitung mit dem Bischof, den Pröpsten, dem Rat der Landeskirche und dem Landeskirchenamt. Alle anderen Leitungsorgane sind der Landessynode verantwortlich.

Die Landessynode wählt den Bischof und entsendet aus ihrer Mitte die Mitglieder des Rates der Landeskirche. Sie erlässt Gesetze, verabschiedet den Haushalt. Sie schafft so die Grundlagen für das rechtliche Leben der Landeskirche.

Der Landessynode gehören 93 Mitglieder an, dabei sind die Laien, d.h. die Nicht-Theologen in der Mehrheit. Das Gros der Mitglieder wird direkt von den Synoden der Kirchenkreise gewählt; sie sind für sechs Jahre gewählt. Hinzu kommen der Bischof sowie seine juristischen und theologischen Stellvertreter, der Vizepräsident und die Prälatin.

Die Synode beruft bei ihrer Konstituierung zwölf weitere Mitglieder, von denen mindestens 8 Laien sein müssen. Bei deren Berufungen sollen «die für den Dienst der Kirche in der Welt wichtigen Kräfte» (Artikel 90 (6) der Grundordnung) vertreten sein.

Die Tagungen der Landessynode finden in der Regel zwei Mal im Jahr statt, im Frühjahr und in der Woche vor dem ersten Advent. Die Sitzungen der Landessynode werden durch den oder die Präses und seine oder ihre Stellvertreter geleitet.

Rat und Ausschüsse:

Informationen zum Rat der Landeskirche und den Ausschüssen der Landessynode finden Sie hier:

Rat der Landeskirche
Nominierungsausschuss
Finanzausschuss

Download:

Laden Sie hier ein vom Synodalbüro herausgegebenes Informationsblatt zur Landessynode herunter:

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Geschäftsstelle / Kontakt

Büro der Landessynode
Wilhelmshöher Allee 330
34131 Kassel

Tel.: (0561) 9378-277 (Bettina Groß, Leiterin)
Tel.: (0561) 9378-276 (Tanja Deichmeier, Assistentin)
Fax: (0561) 9378-288
E-Mail: synode@ekkw.de

Während der Tagung der Landessynode: 
Tel.: (05671) 881-200 oder -209
Fax: (05671) 881-203

Pressekontakt

Landeskirchenamt der EKKW, Pressestelle
Wilhelmshöher Allee 330
34131 Kassel

Tel.: (0561) 9378-396
Fax: (0561) 9378-450
E-Mail: pressestelle.lka@ekkw.de

Während der Tagung der Landessynode:
Sprecherin der Landeskirche, Pfarrerin Petra Schwermann

Tel.: (05671) 881-200
Fax: (05671) 881-203
Mobil: (0172) 53 56 819