Foto: Bischof Martin Hein (3.v.r.) und Stiftungsvorsitzender Andreas Fehr (2.v.r.) mit Vertreterinnen und Vertretern der Ev. Kirchengemeinde St.Crucis Allendorf in Bad Soden-Allendorf. (Fotos: medio.tv/ Schauderna) Bischof Martin Hein (3.v.r.) und Stiftungsvorsitzender Andreas Fehr (2.v.r.) mit Vertreterinnen und Vertretern der Ev. Kirchengemeinde St.Crucis Allendorf in Bad Soden-Allendorf. (Fotos: medio.tv/ Schauderna)

Übergabe der Bewilligungsbescheide in Kassel
Stiftung Kirchenerhaltungsfonds fördert Projekte mit insgesamt 568.600 Euro

Kassel (medio/epd). Die Stiftung Kirchenerhaltungsfonds der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck fördert in diesem Jahr neun Kirchengemeinden mit insgesamt 568.600 Euro bei ihren Bauvorhaben. Die Ev. Kirchengemeinde St.Crucis Allendorf in Bad Soden-Allendorf (Kirchenkreis Witzenhausen) bekommt mit 148.500 Euro den höchsten Zuschuss für die Innenrenovierung der St. Crucis-Kirche Allendorf, teilte die Pressestelle der Landeskirche mit. Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinden konnten die Bewilligungsbescheide am Montag (19.1.) bei einer Festveranstaltung im Haus der Kirche vom Vorsitzenden der Stiftung, Andreas Fehr, im Haus der Kirche in Kassel entgegen nehmen.

Bischof Prof. Dr. Martin Hein würdigte in seinem Grußwort den Kirchenerhaltungsfonds als «ein geniales Konzept», das einfach sei und sofort einleuchte: «Ich gebe einen Euro, die Stiftung gibt einen Euro dazu», so Hein. Dieses Prinzip motiviere Menschen, Spenden zu sammeln und auf diese Weise Projekte zu ermöglichen, die kaum anders zu finanzieren seien. Es gebe nicht viele Finanzierungsmodelle, die so unmittelbar sichtbar machten, was mit dem gespendeten Geld geschehe. «Das ist das Erfolgsgeheimnis», sagte der Bischof.

Vizepräsident Dr. Volker Knöppel wies darauf hin, dass es in der Evangelischen Kirche in Deutschland kein vergleichbares Förderprogramm gebe, wie den Kirchenerhaltungsfonds der Landeskirche. Seit Gründung der Stiftung im Jahr 2000 seien nunmehr 244 Projekte mit insgesamt rund elf Millionen Euro gefördert worden, ergänzte Stiftungsvorsitzender Andreas Fehr. Zähle man die Spenden der Gemeinden hinzu, komme ein Gesamtinvestitionsvolumen von 18,4 Millionen Euro zusammen.

Stiftung fördert bereits zum 14. Mal

Bereits zum 14. Mal unterstützt die Stiftung Kirchenerhaltungsfonds Projekte in Kirchengemeinden der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. Zu den Förderschwerpunkten gehören diesmal Maßnahmen zur Innenrenovierung und künstlerischen Ausgestaltung denkmalgeschützter Kirchen. Die von der Stiftung ausgewählten Gemeinden sammelten in der Zeit vom 3. Juni bis zum 14. November 2014 mit vielfältigen Aktivitäten 568.322 Euro an Spendengeldern für ihre Vorhaben. Dieser Betrag wurde von der Stiftung entsprechend der Stiftungsverfassung verdoppelt.

Die geförderten Gemeinden im Überblick:

Zu den Schätzen der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck gehören die denkmalgeschützten Kirchengebäude. Zu deren Erhaltung hat die Landessynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck im Jahr 2000 die Errichtung einer kirchlichen Baustiftung beschlossen. Ziel der Stiftung Kirchenerhaltungsfonds ist es, mit den Erträgen aus dem Stiftungskapital die Bauunterhaltung denkmalgeschützter kirchlicher Gebäude und ihrer Ausstattungsstücke zu fördern. (19.01.2015)