Liebe Schwestern,
mit Herzen voller Dankbarkeit und einem tiefen Gefühl der Einheit feiern wir den Weltgebetstag-Gottesdienst. Dabei verbinden wir uns mit Händen und Herzen über viele Nationen, Kulturen und Sprachen hinweg. Gemeinsam werden wir auf Jesu liebevolle Einladung lauschen: „Kommt zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid! Ich will euch Ruhe geben.“
In einer Welt, in der viele schwere Lasten tragen – Krieg, Konflikte, Unsicherheit, Schmerzen und Furcht – ruft Jesus sanft nach uns, zu ihm zu kommen, um seine Ruhe und seinen Frieden zu empfangen. Er erinnert uns daran, dass wir nie alleine sein müssen und dass seine Kraft uns erneuert, wenn wir unser Vertrauen in ihn setzen.
Wenn wir dieses Jahr besonders mit Nigeria feiern, stehen wir solidarisch an der Seite unserer nigerianischen Geschwister. Wir bitten um Trost für die Traurigen, Heilung zu denen, die Schmerzen haben, und Hoffnung für die Gemeinschaften, die sich nach Frieden und Gerechtigkeit sehnen. Möge Gottes Liebe Nigeria umhüllen, die Familien, die Kirchen, die, die Verantwortung tragen und die jungen Leute. Möge Gottes Licht die ganze Nation erleuchten, dass sie in Sicherheit und Zusammenhalt neu aufblüht.
Wenn wir uns als Weltgebetsschwestern rund um den Globus versammeln, erinnern wir uns daran, dass wir an Gottes Werk und Wille mitarbeiten, die Welt zu heilen. Unsere Gebete werden zu Brücken des Mitgefühls, die Kontinente und Herzen verbinden. Ganz egal, ob nun in einer großen Gemeinde, kleinen Gemeinschaft, in einem Hauskreis oder einem Raum der Stille – wir sind verbunden durch die eine Heilige Geistkraft und für die eine Sache, die uns wichtig ist.
Möge dieser Tag voller Gebete rund um den Globus uns vereinen und uns daran erinnern, dass wir alle zu Jesus kommen an diesem Tag. Mögen wir bei ihm Ruhe, Frieden und Hoffnung finden.
Mit schwesterlichen Grüßen voller Verbundenheit, Hoffnung und Segenswünschen,
Senka und Edith,
Europadelegierte im Internationalen Exekutivkomitee




