
Viele Frauen und Mädchen im ländlichen Nigeria kommen häufig morgens zur Quelle, um Wasser für den Tag zu holen. Dort begegnen sie einander und finden in der Solidarität der Frauen untereinander Trost. Jesus steht gleichsam an der Quelle und lädt sie ein. Die Begegnung mit ihm und den anderen verändert ihre Last.
Die vier Geschichten im Gottesdienst erzählen von der Unterjochung durch Stress, Ausgrenzung, Angst und Frust. Durch die Begegnung mit anderen Frauen (Freundinnen, weiteren Witwen, Mutter mit der Tochter, Nachbarinnen) verändert sich die Haltung der Betroffenen. Sie nehmen die Last aktiv und selbstbestimmt auf und gestalten ihr Leben neu.
Die Mitte wird gestaltet durch einen großen Trog und einen Kanister auf einem Hocker als Wasserquelle/Brunnen. Flipflops stehen für Frauen, die aus allen Richtungen zur Quelle kommen.
4 große Steine stehen für die Last. Sie werden mit Lackstift beschriftet. Ihre Botschaft zeigt, was die Last verändert.
z.B. für Chioma: Wahre Freundschaft
für Beatrice: Gemeinsam sind wir stärker
für Jato: Liebe überwindet die Angst
für Blessing: Der Hoffnung ein Gesicht geben
Die Botschaft wird dann mit Lehm verschmiert.
Nach jeder Geschichte wird der passende Stein an der Quelle abgewaschen. Die erschienene Botschaft wird der Gemeinde laut vorgelesen und der Stein wieder abgelegt.
Fazit: Die Last verschwindet nicht, sie verändert sich aber.