Herbsttagung 2011 der Landessynode
Ein „Ja, ich mach’s“ – und die Freiheit, Grenzen zu setzen
Nach den Kirchenvorstandswahlen im Herbst 2025 sind die neuen Kirchenvorstände inzwischen in feierlichen Gottesdiensten eingeführt worden und haben ihre Arbeit aufgenommen. Bischöfin Dr. Beate Hofmann würdigt ihren Einsatz, betont ihre Bedeutung für die Zukunft der Kirche – und macht zugleich Mut, die kommenden Herausforderungen gemeinsam anzugehen.
Christuskirche Hanau wird zur Diakoniekirche
Der Evangelische Kirchenkreis Hanau und das Diakonische Werk Hanau‑Main‑Kinzig haben ein umfangreiches Zukunftsprojekt gestartet: Die Christuskirche in Bahnhofsnähe wird zu einem diakonischen Zentrum umgestaltet. Unter dem Motto „Diakoniekirche. Begegnen. Beraten. Begleiten.“ soll ein Ort entstehen, der soziale Unterstützung, Beratung und Begegnung in den Mittelpunkt stellt.
Politik und Kirchen suchen Wege für den Erhalt von Kirchengebäuden
Wie können Kirchen in Hessen erhalten und neu genutzt werden? Auf einem gemeinsamen Kongress von CDU‑Landtagsfraktion, evangelischen Landeskirchen und katholischen Bistümern diskutierten Politik und Kirche über Zukunftskonzepte für Sakralgebäude. Das gemeinsame Ziel: Kirchen als Orte des Zusammenhalts stärken und Wege für ihre nachhaltige Nutzung entwickeln. Eingeladen hatte die Landtagsfraktion.
Stadtallendorfer Herrenwaldkirche kann nicht saniert werden
Wo früher Gottesdienst gefeiert wurde, fanden in den vergangenen zwölf Jahren Kinder und Jugendliche einen Spielort und Erwachsene einen Ort der Begegnung: Die ehemalige Herrenwaldkirche in Stadtallendorf diente nach ihrer Entwidmung 2013 der christlich‑sozialen Jugendorganisation „Jumpers“ als Familienzentrum „ConAct“. Doch die nötige Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes ist wegen zu hoher Kosten nicht finanzierbar.
Bernd Bark wird neuer Kommunikationschef der EKKW
Bernd Bark übernimmt zum 1. Februar 2026 die Leitung der Stabsstelle Kommunikation. Er folgt auf Pfarrer Christian Fischer, der zum Monatsende aus dem aktiven Dienst tritt. Bark kommt vom Landeswohlfahrtsverband (LWV) Hessen, wo er die Öffentlichkeitsarbeit verantwortete und auch als Pressesprecher agierte. Zuvor war der 56-Jährige viele Jahre als Reporter, Redakteur, Planer und stellvertretender Redaktionsleiter im Studio Kassel des Hessischen Rundfunks tätig.
Als der Computer alles nach Oberbimbach verlegte
Pfarrer und Journalist Christian Fischer beendet seinen aktiven Dienst in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. Im Interview spricht er über den Medienwandel, die Anfänge von ekkw.de, kirchliche Kommunikation und persönliche Erfahrungen. Ein Blick auf über 30 Jahre Medienarbeit und die Herausforderungen für die Zukunft der Kirche.
EKKW-Gymnasium erhält Auszeichnung für herausragende Schulqualität
Die Melanchthon-Schule Steinatal, ein Gymnasium in Trägerschaft der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, ist für ihre kontinuierliche und erfolgreiche Schulentwicklung mit einem renommierten Zertifikat ausgezeichnet worden. Das Kompetenzzentrum für Schulentwicklung und Evaluation (KSE) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg bescheinigt der Schule ein „sehr hohes Qualitätsniveau“ – und das bereits zum zweiten Mal.
„Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!“
Die evangelische Kirche stellt das Jahr 2026 unter das biblische Leitwort „Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!“ Der Text steht im 21.Kapitel der Offenbarung im Neuen Testament. Neben dem ganzen Bibeltext, aus dem die Losung stammt, stellen wir eine Meditation von Prälat Burkhard zur Nieden aus Kassel dazu vor. Außerdem erklären wir, wer hinter den Jahreslosungen steckt.
Zwischen den Jahren - Geschichten aus den Rauhnächten
Ab dem 27. Dezember startet die sechsteilige Videoreihe „Zwischen den Jahren: Geschichten aus den Rauhnächten“. In kurzen, ruhigen Episoden erzählen Menschen von einer besonderen Zeit zwischen den Jahren – auch für alle, die mit dem Begriff „Rauhnächte“ bisher nichts verbinden. Es geht um Alltag und Auszeiten, um Rückblicke und leise Neuanfänge.
Brot für die Welt ruft zu „Brot statt Böller“ auf
Das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt ruft zum Jahreswechsel dazu auf, auf einen Teil des Feuerwerks zu verzichten und stattdessen Projekte für notleidende Menschen weltweit zu unterstützen. Unter dem Motto „Brot statt Böller“ erinnert die Organisation daran, dass die millionenschweren Ausgaben für Silvesterfeuerwerk nur kurze Freude bringen – während Spenden nachhaltige Perspektiven schaffen können.
