Nach dem Erdbeben der Stärke 7,8 vom 8. Juni 2026 in Südost-Mindanao (Philippinen) haben die Vereinte Evangelische Mission sowie die Evangelische Kirche im Rheinland, die Evangelische Kirche von Westfalen und die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck gemeinsam eine Nothilfe in Höhe von insgesamt 50.000 Euro für die philippinische Kirche UCCP (United Church of Christ in the Philippines) zugesagt. Der Bedarf für Hilfsmaßnahmen ist groß – weitere Unterstützung wird dringend benötigt.
Das Beben verwandelte weite Teile der Provinz Sarangani und angrenzender Gebiete in eine Katastrophenzone: Tausende Familien wurden obdachlos. Kirchen, Schulen und öffentliche Einrichtungen wurden beschädigt oder zerstört. Wasser- und Stromversorgung sind in mehreren Regionen weiterhin unterbrochen, einige Gemeinden sind wegen beschädigter Straßen kaum erreichbar. Besonders schutzbedürftig sind Kinder, Schwangere, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen.
Spenden und Fürbitte

„In dieser Krise zeigt die VEM-Gemeinschaft gelebte christliche Solidarität“, erklärt Pfarrerin Dr. Dyah Krismawati, Leiterin der Division Asien und stellvertretende Generalsekretärin der VEM. „Wir stehen an der Seite unserer Mitgliedskirche und der Betroffenen in den Philippinen und rufen dazu auf, unsere Schwestern und Brüder durch Spenden und Gebete weiter zu unterstützen.“
Spenden unter dem Stichwort „Nothilfe Erdbeben Philippinen" können per Banküberweisung oder online auf der Internetseite der VEM geleistet werden.
Spendenkonto:
Vereinte Evangelische Mission
KD-Bank eG
IBAN DE 45 3506 0190 0009 0909 08
Stichwort: Nothilfe Erdbeben Philippinen
Philippinische Kirche leistet Soforthilfe vor Ort
Der Hilfsarm der philippinischen VEM-Mitgliedskirche, UCCP CARES, koordiniert gemeinsam mit den Ortsgemeinden, Behörden und Partnerorganisationen die Soforthilfe für die Familien in den am stärksten betroffenen Gemeinden. Ehrenamtliche Helfer der Kirche gehörten zu den Ersten, die sofortige Hilfe leisteten und den Bedarf an dringend benötigten Hilfsmaßnahmen und -gütern ermittelten. Hierzu zählen die Verteilung von Nahrungsmitteln, Trinkwasser, Hygienepaketen, Decken, Matten und Kleidung, der Aufbau von Notunterkünften sowie medizinische Grundversorgung und psychosoziale Begleitung. Zudem werden Solaranlagen benötigt, damit die noch stromlosen Gemeinden zumindest über Kommunikation und Licht verfügen.
www.vemission.org

Die Vereinte Evangelische Mission (VEM) mit Büros in Wuppertal, Indonesien und Tansania ist eine internationale, gleichberechtigte Gemeinschaft von 39 Mitgliedern, darunter 32 evangelische Kirchen in Afrika und Asien sowie sechs deutsche Landeskirchen und die von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Die VEM verfolgt konsequent ein ganzheitliches Missionsverständnis. Dazu gehört, die Lebensumstände notleidender und benachteiligter Menschen unter Achtung ihrer persönlichen Würde und Berücksichtigung ihres kulturellen Kontexts zu verbessern.
