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Ab Freitag, 13. März:

Der neue Podcast in der Reihe   “Verändern? Um Gottes willen!”
Folge 2:   Unterstützung für die Armen und in Not Geratenen – daran darf sich doch nichts ändern: oder?   ↗

Mit Pfarrerin Annika Weisheit, Geschäftsführerin Diakonisches Werk des Kirchenkreises Schwalm-Eder:
“Am Ende müssen wir ehrlich sagen: Ohne Geld können wir es nicht aufrecht erhalten.”

 

Die neue Podcast-Reihe:

  • Darum geht's in aller Kürze:
    Tauchen Sie ein in die Welt der Veränderungsprozesse in Organisationen wie der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck - hören Sie in unserem Podcast "Verändern? Um Gottes Willen!" spannende Einblicke von Expert*innen und erfahren Sie, was Erfolg und Misserfolg in Veränderungsprozessen beeinflusst.
  • Darum geht's ausführlich …
  • Die Podcastmacher*innen …
  • Die nächsten Podcats …
  • Alle bisherigen Folgen (auch als Audio) …

   

Die aktuelle Podcast-Folge:

Unterstützung für die Armen und in Not Geratenen – daran darf sich doch nichts ändern: oder?

Folge 2 ab Freitag, 13. März 2026

mit Pfarrerin Annika Weisheit, Geschäftsführerin Diakonisches Werk des Kirchenkreises Schwalm-Eder

Wir freuen uns über Ihr Interesse:

Wenn Sie unterstützen wollen?!
Das “öffentliche Wohnzimmer” in Homberg/Efze hat ohne finanzielle Unterstützung nur eine unsichere Zukunft. Wenn Sie dagegenhalten wollen und diesen menschenfreundlichen Ort der Begegnung und Teilhabe durch eine Spende stärken möchten, dann sind Sie hier richtig: 
Spenden - Diakonisches Werk des Kirchenkreises Schwalm-Eder

"Die stärksten Veränderungen sind die finanziellen Einschnitte."

Die regionalen Diakonischen Werke sind von starken Kürzungen betroffen: Bis 2035 werden die landeskirchlichen Zuschüsse jährlich um 5 Prozent gekürzt, in zehn Jahren also 50 Prozent weniger betragen. Das ist ein krasser Einschnitt, vor allem weil es vornehmlich die „klassischen kirchlich-diakonischen“ Arbeitsbereiche trifft, zum Beispiel die Sozial- und Lebensberatung, die Geflüchtetenberatung und der Bereich Müttergenesung/Familiengesundheit.  
Das macht sehr neugierig darauf, wie es mit der diakonischen Arbeit vor Ort aktuell aussieht.

"Verändern? Um Gottes Willen!" wechselt deshalb ins "öffentliche Wohnzimmer" von Homberg/Efze. Christoph Baumanns geht dort mit Pfarrerin Annika Weisheit, Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes des Kirchenkreises Schwalm-Eder, auf Entdeckungstour, ob und wenn ja, was sich gerade bei der Unterstützung für die Armen und in Not Geratenen ändert.

Zur Person

Annika Weisheit, geboren 1983, studierte ab 2004 Evangelische Theologie in Marburg und Kiel. Ihr Vikariat machte sie von 2011 bis 2013 in Hanau-Kesselstadt. Ihre beruflichen Stationen von 2015 bis 2025: Gemeindepfarrerin in Kassel-Harleshausen; Sonderbeauftragung für 18-35 Jährige in der Philippus-Kirchengemeinde Kassel; Projektleitung des Fernstudiengangs „Theologie geschlechterbewusst“ der Ev.-luth. Landeskirche Hannover; Studierendenpfarrerin der Ev. Studierendengemeinde an der Universität Kassel. 
Seit Sommer 2025 ist sie Geschäftsführerin des Diakonischen Werks des Kirchenkreises Schwalm-Eder. Sie engagiert sich im Vorstand des Theologinnenkonvents der EKKW und ist Mitglied des Landesausschusses der EKKW für den Deutschen Evangelischen Kirchentag, derzeit Mitglied der Strategiegruppe Ehrenamt.
Annika Weisheit lebt mit ihren beiden Kindern in Edermünde.

Ihre persönlichen Top-Veränderungsprozesse: 
Die Erkenntnis, dass die einzige Kontinuität der Wandel ist.

Was hat sie zuletzt gern gehört: 
Die Podcasts „Jung & naiv“ sowie „Deutschland3000“, feministischen DeutschRap.

Und ... wie finden Sie's?

Wie gefällt Ihnen der neue Podcast mit Diakoniepfarrerin Annika Weisheit? Spielt Unterstützung für die Armen und in Not Geratenen in Ihrem Leben eine Rolle?

Schreiben Sie uns an reformprozess@ekkw.de! Besten Dank!

PS: Und worauf wir weiterhin neugierig sind: Haben Sie ein Thema, über das wir in unserem Podcast "Verändern? Um Gottes Willen!" mal sprechen sollen? 

 

Die nächsten Podcast-Folgen:

Haben Organisationen wie Menschen eine Biographie? Und verstehen wir Veränderungsprozesse besser aus der biographischen Perspektive?

Folge 3 ab Dienstag, 14. April 2026

mit Herta Schindler, Systemische Therapeutin, Supervisorin, Lehrtherapeutin (SG)
und Madlen Freudenberg, Organisationsentwicklerin, Moderatorin und Trainerin 

“Eine Biografie zu schaffen heißt, sich durch Erzählen Sinn geben.”

Geburt, Kindheit, Jugend, Erwachsensein, Altern, Sterben – das sind die großen Phasen im Leben eines Menschen. Biographien sind manchmal Bücher und Filme, strenggenommen aber hat jeder Mensch eine Biographie, in der sein Leben zum Ausdruck kommt. Wenn wir mit der Brille auf Institutionen und Organisationen schauen, liegt die Vermutung nahe, dass auch diese ein In-die-Welt-Kommen, ein Reifungs- und Alterungsprozess durchlaufen und vielleicht sogar mit dem Sterben konfrontiert sind. Eine solche biographische Perspektive rückt Veränderungsprozesse in ein anderes, neues Licht, das uns vielleicht hilft, auch die Veränderungsprozesse von Organisationen besser zu verstehen. 

“Eine Biografie zu schaffen heißt, sich durch Erzählen Sinn geben”, sagt Herta Schindler, die sich intensiv mit Biografiearbeit beschäftigt. Madlen Freudenberg begeistert es, “wenn Menschen und Organisationen sich trauen, Neues zu wagen”. Sie versteht ihre Arbeit als Öffnung von Räumen, in denen mutige Schritte möglich und progressive Wege ausprobiert werden können. 

Beide haben ihre Arbeitsräume seit kurzem am selben Kasseler Standort. Und wie es manchmal in Biographien so zugeht, entstand zwischen Tür und Angel die Idee, gemeinsam einen Podcast zum Themenfeld “Veränderungsprozesse und Biographie” zu machen.      

Ganz neu anfangen! Wie das als Gemeinschaft/Gemeinde geht, was zu bedenken und was zu tun ist und wie sich das anfühlt .

Folge 4 ab Freitag, 15. Mai 2026

mit Christian Graß, Referent für Experience und Church Life. UND Marburg. Kirche, die verbindet
 

Die bisherigen Podcast-Folgen:

FOLGE 1 > Spiritualität in der Veränderung

ab Donnerstag, 12. Februar 2026

mit Propst Dr. Volker Mantey, Sprengel Marburg

Der Podcast als Audio
Auf Entdeckungstour ...

Vermutlich winken viele bei „Spiritualität in der Veränderung“ ab. Das soll ein Thema für einen Podcast sein? Ist jedenfalls ein wichtiges in den Veränderungsprozessen für die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck. Mit vielen Anderen haben Volker Mantey und Christoph Baumanns immer wieder mit dem Thema zu tun und dachten sich (wirklich zwischen Tür und Angel), warum nicht mal öffentlich darüber sprechen: nicht im Sinn von „wir wissen Bescheid“, sondern „wir gehen gemeinsam auf Entdeckungstour“. Das war dann die Geburtsstunde des Entdecker-Podcast „Verändern? Um Gottes willen“.

Fragen gibt es ja genug: Was ist Spiritualität? Mit was und wie hilft sie uns bei Veränderungen – auch im kirchlichen Bereich? Spielen biblische Geschichten noch eine Rolle? Welches „Potenzial“ (Leistungsfähigkeit, Kraftfeld) hat sie? Getreu der Frage: Was hilft es, wenn wir unsere Kirche, unsere Organisation verändern, aber nicht uns selbst?

Gehen Sie mit Mantey und Baumanns auf Entdeckungstour! 

Zur Person

Volker Mantey, 1972 in Flensburg geboren, studierte Evangelische Theologie in Kiel, Bethel und Bonn. 2002 wechselte er nach Kurhessen-Waldeck und begann sein Vikariat in Tann (Kirchenkreis Fulda). Nach seiner Ordination 2004 übernahm er die Pfarrstelle in Spangenberg. 2005 wurde Mantey promoviert. Seit 2012 wirkt Mantey in verschiedenen Gremien aktiv am Reformprozess der EKKW mit: Zukunftsausschuss, Begleitausschuss, Steuerungsgruppe, Teilprozess "Überarbeitung der Grundordnung". Seit Mitte 2021 ist er Propst – eine Art Regionalbischof – des Sprengels Marburg. Volker Mantey ist verheiratet und Vater zweier Kinder.

Seine persönlichen Top-Veränderungsprozesse: 
Durchhalten mit der Fitness-App.

Was hat er zuletzt gern gehört: 
„Augen zu!“ Der Kunst-Podcast der ZEIT über Tizian und die Renaissancemalerei.

Darum geht's ausführlich:

Der Mensch ist ein Anpassungstalent, evolutionär erfolgreich durch seine Wandlungsfähigkeit. Doch oft fällt uns Veränderung schwer, sei es persönlich, gesellschaftlich oder in Organisationen, in denen wir arbeiten. Ein Beispiel: Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) verliert an gesellschaftlicher Bedeutung, Mitgliedern, finanziellen Mitteln und Nachwuchs. Die Arbeitsteilung und -gestaltung zwischen den Berufsgruppen passt nicht mehr.

In unserer Podcast-Reihe „Verändern? Um Gottes Willen!“ wollen wir herausfinden, was das für eine Organisation wie die EKKW und ihre Mitarbeitenden bedeutet. Wir sprechen mit Expertinnen und Experten, die sowohl innerhalb als auch außerhalb der Kirche beruflich oder persönlich Veränderungsprozesse erleben und gestalten.

Der Titel „Verändern? Um Gottes Willen!“ ist doppeldeutig: Er kann „bloß nichts verändern“ oder „verändern, wenn es einem höheren Ziel dient“ bedeuten. Diese Doppeldeutigkeit wollen wir ergründen. Was prägt Veränderungsprozesse? Welche Trauer und Freude bringen sie? Wann gelingen sie, wann scheitern sie? Was bedeutet „Um Gottes Willen“, wenn wir nicht von Gott sprechen? Wofür stehen Organisationen in Veränderungsprozessen? Wofür steht die sich wandelnde EKKW?

Die Podcast-Macher*innen:

Die Entdecker-Podcast-Reihe “Verändern? Um Gottes willen!” ist ein Angebot der → Stabsstelle Reformprozess (Leitung: Pfr. Eva Hillebold) der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. Christoph Baumanns, Beauftragter für Kommunikation in kirchlichen Transformationsprozessen, spricht mit Expertinnen und Experten für unterschiedlichste Veränderungsprozesse – wobei Expert*in-sein nicht nur bedeutet, Frage-, Praxis- und Fachwissen zu haben, sondern auch Erfahrungen, Erlebnisse, Ideen, Träume, Furcht, Mut, Verzagtheit, Tatkraft …

Zur Person:
Christoph Baumanns liebt es, Gastgeber zu sein, ganz besonders bei Gesprächen. Deshalb hat er diese Rolle beim Entdecker-Podcast sehr gern übernommen, und freut sich über all die wunderbaren Gäste und die spannenden Themen, die sie mitbringen.
Baumanns hat fast drei Jahrzente freiberuflich Organisationen wie Unternehmen – zum Beispiel Bildungseinrichtungen, Stadtwerke, Kommunen, Kirchen – und temporäre Projekte wie Theater und Ausstellungen bei der Entwicklung und Realisierung ihrer öffentlichen Kommunikation begleitet. Seit Sommer 2023 ist er bei der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck angestellt und unterstützt in der Stabsstelle Reformprozess die Kommunikation der Veränderungsprozesse, die die EKKW nachhaltig verändern werden.
Seine persönlichen Top-Veränderungsprozesse:
die Liebe; erfolgreiche Friedensverhandlungen.
Was hat er zuletzt gern gehört:
hr2-Podcast “Menschen und ihre Musik”; “choosing companion” von Meredith Monk aus ihrer Oper “Atlas”.

Produktion:
David Heise CONTENTCREATOR // FILM // FOTO // PODCAST // STREAMING

Bildnachweise:
Titelmotiv (Symbolbild): KI-generiert mit Runway – David Heise
Wortmarke: Birgitta Schwansee
Fotos (David Heise) entstanden während der Aufnahmen.
© Stabsstelle Reformprozess der EKKW.  

Redaktioneller Hinweis:
Die Podcast-Gespräche werden offen und nicht durchgeplant geführt. In der Vorbereitung grenzen die Gesprächspartner*innen gemeinsam das Themenfeld ein und vereinbaren lediglich erste Fragen. Das heißt: Alles, was die am Podcast Beteiligten sprechen, ist ihre persönliche Meinung und gibt nicht die Meinung der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck wieder.