Die Klima-Allianz fordert von der Bundesregierung, bei einem Hitzegipfel gemeinsam mit Ländern und Kommunen konkrete Maßnahmen auf den Weg zu bringen. Allein die jüngste Hitzewelle habe Schäden in Milliardenhöhe verursacht, erklärte die politische Geschäftsführerin der Klima-Allianz Deutschland, Stefanie Langkamp. Kommunen bräuchten verlässliche Rahmenbedingungen und ausreichende finanzielle Mittel, um Hitzeschutz vor Ort wirksam umzusetzen. Langkamp sprach sich zudem für eine gemeinsame Verantwortung von Bund und Ländern bei Klimaschutz und Klimaanpassung aus.
Zugleich müsse nach Auffassung der Klima-Allianz die Energiewende beschleunigt werden. Deutschland könne sich so langfristig unabhängiger von Öl- und Gasimporten machen und einen Beitrag zur Begrenzung der Klimakrise leisten.
Gesundheitswesen unter Druck
Der Arbeiter-Samariter-Bund verweist auf die Belastungen für Rettungsdienste und Krankenhäuser während extremer Hitzeperioden. Hitzeschutz müsse deshalb verbindlich in Notfall- und Katastrophenschutzplänen verankert werden.
Soziale Einrichtungen brauchen Unterstützung
Der Paritätische Gesamtverband sieht insbesondere soziale Einrichtungen unter Druck. Pflegeheime, Kitas und Beratungsstellen benötigten Unterstützung, um gefährdete Menschen besser vor den Folgen extremer Hitze schützen zu können. Viele Einrichtungen könnten notwendige Investitionen in baulichen Hitzeschutz nicht aus eigener Kraft finanzieren.
Die Organisationen fordern die Bundesregierung auf, Maßnahmen für Klimaschutz und Klimaanpassung stärker zu fördern und dauerhaft zu finanzieren.

