Laut dem Sportbeauftragten der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und rheinischen Präses Thorsten Latzel ist es den christlichen Kirchen wichtig, „mit unseren erfahrenen Olympia-Seelsorgern und Seelsorgerinnen Halt, Gespräche und Segen vor Ort zu geben“. Ein Gespräch mit Seelsorgern könne entlastend wirken, ergänzt der Passauer Bischof Stefan Oster, in der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) für das Thema Sport zuständig.
Hauptanliegen sei es, für die Menschen in ihren unterschiedlichen Lebenssituationen da zu sein, erklärten EKD und DBK in ihrer gemeinsamen Mitteilung: „Dabei steht nicht nur im Fokus, Niederlagen mit auszuhalten und auch in Notfällen ansprechbar zu sein, sondern auch Siege mitzufeiern und sich gemeinsam über die großartigen sportlichen Erfolge zu freuen.“
Team-App mit geistlichen Impulsen
Zusätzlich zu den seelsorgerischen Angeboten seien Gottesdienste und Auszeiten geplant, die helfen sollen, zur Ruhe zu kommen und neue Kraft zu schöpfen. Alle Teammitglieder erhielten täglich einen geistlichen Impuls über die Team-App. Zentrale Herausforderung bei den Winterspielen Milano Cortina 2026 werde die räumliche Verteilung der Wettkampforte und die Anbindung an die jeweiligen olympischen und paralympischen Dörfer sein, hieß es.
Olympische Winterspiele 2026
Die Winterspiele finden vom 6. bis 22. Februar in Mailand und Cortina d’Ampezzo in Italien statt. Rund 2.900 Athletinnen und Athleten aus etwa 90 Nationen nehmen daran teil. Deutschland entsendet 188 Sportlerinnen und Sportler. Insgesamt werden 116 Goldmedaillen vergeben, die meisten im Skilanglauf, Eisschnelllauf und Biathlon. Erste Wettbewerbe begannen bereits am 4. Februar. Die Eröffnungsfeier wird am 6. Februar im Stadion San Siro in Mailand ausgerichtet.
