Von 14 bis 17.15 Uhr informieren Fachleute über Möglichkeiten der persönlichen Vorsorge und geben praktische Hinweise für rechtliche, finanzielle und persönliche Entscheidungen für das Lebensende. Auf dem Programm stehen ein Grundsatzvortrag sowie Workshops zu Fragen des Vererbens, der Vorsorge und des digitalen Nachlasses. Eröffnet wird die Veranstaltung mit einem theologischen Impuls des pfälzischen Diakoniepfarrers Albrecht Bähr, der auch Vorsitzender der Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Rheinland-Pfalz ist.
Die Veranstalter möchten Menschen dabei unterstützen, frühzeitig Vorsorge zu treffen und eigene Wünsche verbindlich festzuhalten. Dazu gehören Fragen nach der Verteilung des Erbes ebenso wie Regelungen für medizinische Entscheidungen oder den Umgang mit digitalen Konten und Daten. Damit wollen die Beteiligten Orientierung geben und die Auseinandersetzung mit Themen erleichtern, die viele Menschen oft erst spät in den Blick nehmen.
Anmeldung und Informationen

Das Online-Forum „Gut vorsorgen und vererben“ findet am Samstag, 19. September 2026, von 14 bis 17.15 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung jedoch erforderlich. Informationen zum Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es auf der Internetseite der Initiative. Nach Angaben der Veranstalter können Teilnehmende bei der Anmeldung bereits eigene Fragen einreichen, die in den Workshops aufgegriffen werden sollen.
„Was bleibt.“ und „Nicht(s) vergessen“
Hinter dem Angebot stehen die kirchlichen Initiativen „Was bleibt.“ und „Nicht(s) vergessen“. Sie informieren bundesweit über Möglichkeiten, Vermögen verantwortungsvoll weiterzugeben, persönliche Vorsorge zu regeln und über den Tod hinaus Spuren des eigenen Lebens zu hinterlassen. Getragen und unterstützt werden die Initiativen von evangelischen Landeskirchen und Diakonischen Werken. Auch die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) gehört zu den Unterstützerinnen des Angebots und wirbt für eine frühzeitige Auseinandersetzung mit Fragen rund um Vorsorge und Nachlassplanung.
ekkw.de/letzte-dinge-regeln

Im Blick auf das Ende des (eigenen) Lebens gibt es einiges zu bedenken und zu regeln, z.B. Vollmachten, Patientenverfügung, Testament, Vererben und Verfügungen für den Todesfall. Um es Ihnen und Ihren Angehörigen leichter zu machen, bietet die evangelische Kirche Unterstützung zu den Themen «Nicht(s) vergessen» und «Was bleibt» an.
