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Das Bild zeigt eine Strandaufnahme aus der Nähe: Auf der rechten Seite ist trockener, heller Sand mit mehreren deutlich sichtbaren Fußspuren. Links rollt eine Welle mit weißem Schaum an den Strand und berührt einzelne Abdrücke. Kleine Steine liegen verstreut im Sand. Die Perspektive ist leicht von oben, sodass die Spuren diagonal ins Bild führen. In der Mitte links ist der Schriftzug „blick magazin“ zu sehen, darunter kleiner „in die kirche“. Die Szene wirkt ruhig und reduziert, mit Kontrast zwischen bewegtem Wasser und festem Sand.
Kassel / blick in die kirche
Veröffentlicht 26 Jun 2026
Das Bild zeigt einen schmalen Holzweg, der durch hohe Dünen in Richtung Meer führt. Am Horizont sind Strandkörbe zu sehen, darüber ein weiter Himmel mit Wolken. Über dem Motiv steht der Titel „Reisesegen“. In der Mitte ist ein längerer Segensspruch abgedruckt: „Gott sei mit dir auf deinem Weg. Er behüte dich auf allen Straßen, er lasse dich achtsam sein und gelassen. Gott begleite dich im Unterwegssein und bringe dich behütet an dein Ziel. Amen.“ Am unteren Rand wird der Text Bischöfin Beate Hofmann zugeschrieben.

Reisesegen von Bischöfin Dr. Beate Hofmann

Gott sieht dich – auch unterwegs

Ist Ihr Koffer schon gepackt? Spüren Sie das Fernweh und die Lust auf Abwechslung? Mit dem Sommer beginnt für viele Menschen die Reisezeit. Der Alltag wird unterbrochen, die Sehnsucht nach Meer oder Gebirge führt weg von zuhause. Reisen steht für Erholung und Begegnung mit Neuem – aber auch für Unsicherheit: Ungewohntes, fremde Orte, nicht alles liegt in der eigenen Hand.

Auf solchen Wegen wie auch an wichtigen Lebensübergängen spielt Segen für viele eine Rolle. Segen meint im christlichen Verständnis nicht Glück oder eine Garantie für gutes Gelingen. Segen heißt zunächst: Gott sieht dich. Dein Leben, dein Weg, deine Entscheidungen sind ihm nicht gleichgültig. Gott richtet seine Aufmerksamkeit auf dich – ohne Bedingungen.

In der Bibel ist Segen Zuspruch und Sendung zugleich. Gott sagt zu Abraham: „Ich will dich segnen.“ Und verbindet damit einen Auftrag: „Du sollst ein Segen sein.“ Segen schließt nicht ab, sondern auf: Er begleitet Menschen auf ihrem Weg, ohne ihnen den Weg abzunehmen.

Das Foto zeigt Bischöfin Dr. Beate Hofmann in Talar und mit Kreuz-Kette
«Segen heißt zunächst: Gott sieht dich. Dein Leben, dein Weg, deine Entscheidungen sind ihm nicht gleichgültig. Gott richtet seine Aufmerksamkeit auf dich – ohne Bedingungen.»
Bischöfin Dr. Beate Hofmann

Kirchliche Segensfeiern greifen diesen Gedanken auf. Oft steht der Segen an Lebensübergängen: wenn ein Kind geboren wird, wenn jemand erwachsen wird, wenn Menschen sich auf einen gemeinsamen Weg oder die letzte Reise machen: Wo Menschen gesegnet werden – im Gottesdienst, in der Familie oder ganz allein – wird ihnen zugesprochen: Du bist nicht allein unterwegs. Gott geht mit, unabhängig davon, ob deine Reise leicht verläuft oder anstrengend ist, ob Pläne aufgehen oder sich verändern.

Segen schützt nicht vor Risiken und ersetzt keine Vorsorge. Aber er markiert eine Haltung: Unser Leben liegt nicht nur in unserer Hand. Segen erinnert daran, dass Vertrauen ein Teil des Unterwegsseins ist – gerade dann, wenn Sicherheiten begrenzt sind. 

Darum bitten wir um Gottes Segen: für Reisen, für Übergänge, für neue Lebensabschnitte, für neue Aufgaben. Segen, das heißt, sich bewusst unter Gottes Zuspruch zu stellen. Wer sich segnen lässt, nimmt diesen Zuspruch mit auf den Weg: Du bist gesehen. Auch fern von zuhause. Auch unterwegs.

Gottes Segen auf allen Ihren Wegen!

Ihre 

Bischöfin Dr. Beate Hofmann

Segensmomente im Leben

Die großen Übergänge und Feste des Lebens feiern wir mit Gottes Segen. Es gibt aber noch viele weitere Momente, die Menschen darunter stellen möchten. Das kann eine Reise, der Schulanfang oder -abschluss, die Liebe am Valentinstag oder ein ganz anderer Moment im Leben oder Alltag sein.

Titelbild der Ausgabe des blick in die kirche-Magazin „Ins Freie“
„Ins Freie“ als E-Paper

Passend zum Ferienbeginn führt das „blick in die kirche Magazin“ seine Leserinnen und Leser „Ins Freie“. Das ist einerseits ganz wörtlich gemeint: So hat die Redaktion ein Interview mit Bischöfin Dr. Beate Hofmann im und über den Wald geführt und einen 14-Jährigen besucht, der Segelfliegen lernt. „blick in die kirche“ war auf Hessens größtem Campingplatz am Hanauer Bärensee zu Besuch, wo auch ein Team von „Kirche unterwegs“ aktiv ist. Eine Frau erzählt, wie sie auf die Idee kam, rückwärts zu pilgern, und Teilnehmende, warum sie im höheren Alter einen Pedelec-Fahrkurs besuchen.

Andererseits geht es auch um Freiheit. Eine Christin, die aus dem Iran stammt, erzählt von ihrer Flucht und ihr Ehrenamt in der evangelischen Kirche. Die Geschichte der Waldenser zeigt, dass auch vor Jahrhunderten schon Menschen wegen ihres Glauben ihr Heimatland verlassen musste – die Spuren der Waldenser sind bis heute zu finden.

Außerdem gibt es ganz konkrete Tipps zu besonderen Kirchen und Anlässen für die Freizeit und den Urlaub. Passend dazu berichtet eine Urlaubsseelsorgerin von ihrer Arbeit auf der Nordseeinsel Langeoog. 
Wie immer gibt es ein Preisrätsel: Diesmal ist ein Hotelaufenthalt mit Abendessen in Hanau zu gewinnen. 

Das „blick in die kirche-Magazin“ ist die Publikumszeitschrift der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und liegt viermal im Jahr den Tageszeitungen auf dem Gebiet der Landeskirche kostenfrei bei. Die Druckauflage beträgt über 211.000 Exemplare, hinzu kommen E-Paper und Webseite.