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Viele Gebäude liegen nach den Erdbeben in Schutt und Asche.

Viele Gebäude liegen nach den Erdbeben in Schutt und Asche.

Redaktion ekkw.de
Veröffentlicht 02 Jul 2026

Viele Häuser, Krankenhäuser und öffentliche Gebäude sind zerstört. Tausende Verletzte müssen versorgt werden, doch die Krankenhäuser seien am Limit, berichtet Pfarrer Thomas Dilger, Vorsitzender des Gustav-Adolf-Werk Kurhessen-Waldeck e.V. . 

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Venezuela und die ökumenische Hilfsorganisation Acción Ecuménica (AECU) leisten vor Ort psychosoziale und medizinische Nothilfe. Doch die Lage bleibe dramatisch, und der Bedarf sei groß, so Dilger.

Besonders betroffen seien Menschen, die bereits vor dem Erdbeben in Armut lebten oder unter chronischen Erkrankungen litten. „Die staatlichen Strukturen sind überlastet, und internationale Hilfe ist dringend notwendig“, sagte der Vorsitzende weiter.  

Helfen Sie mit Ihrer Spende!

Mit Ihrer Unterstützung kann medizinische Grundversorgung gesichert werden, psychologische Begleitung und die Stärkung der Gemeinden vor Ort. Schenken Sie mit Ihrer Spende Hoffnung. 

Spendenkonto des des Gustav-Adolf-Werk Kurhessen-Waldeck e.V.:  
IBAN DE81 5206 0410 0000 800 058 

Spendenzweck: Nothilfe Venezuela 

Kirchen spenden Trost und Hilfe

Pfarrer Gerardo Hands, Kirchenpräsident der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Venezuela, berichtet: „Die Menschen sind zutiefst verängstigt. Doch in unseren Gemeinden ist alles in Ordnung – und wir können Trost und Hilfe anbieten.“ Die Kirchen seien jetzt wichtige Anlaufstellen für Betroffene, die nicht nur materielle Unterstützung, sondern auch seelsorgerliche Begleitung brauchen. 

Das Gustav-Adolf-Werk unterstützt seine langjährigen Partner in Venezuela unmittelbar. Die gemeinsam mit der Evangelische Kirche im Rheinland bereitgestellten Mittel fließen direkt in die Arbeit von AECU und der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Venezuela. 

Gusttav-Adolf-Werk
Logo des Gustav-Adolf-Werkes mit dem Motto "Weltweit Gemeinden helfen"

Das Gustav-Adolf-Werk (GAW) ist das Diasporawerk der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Es setzt sich für protestantische Minderheitskirchen ein und unterstützt evangelische Gemeinden in rund 40 Ländern Europas, Lateinamerikas und Asiens dabei, ihren Glauben in Freiheit zu leben und sich diakonisch in ihrem Umfeld zu engagieren. 

Gegründet wurde das GAW 1832 in Leipzig und ist damit das älteste evangelische Hilfswerk Deutschlands. Es fördert unter anderem Gemeindeaufbau, Bau- und Renovierungsprojekte, soziale Arbeit sowie die Aus- und Weiterbildung kirchlicher Mitarbeitender. Zugleich stärkt es den Austausch zwischen Kirchen und macht auf die Situation evangelischer Diasporagemeinden aufmerksam. 

Das Gustav-Adolf-Werk der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck unterstützt regelmäßig Projekte evangelischer Diasporagemeinden in Deutschland und weltweit und pflegt partnerschaftliche Beziehungen zu Kirchen in verschiedenen Ländern.