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Abschlussgottesdienst in Fulda: Stadtpfarrer Stefan Buß (l., Bistum Fulda) und Dekan Dr. Thorsten Waap (r., Ev. Kirchenkreis Fulda) bilden ein Herz, frei nach dem Motto der Kirchen auf dem Hessentag 2026: "Im Herzen eins".

Abschlussgottesdienst in Fulda: Stadtpfarrer Stefan Buß (l., Bistum Fulda) und Dekan Dr. Thorsten Waap (r., Ev. Kirchenkreis Fulda) bilden ein Herz, frei nach dem Motto der Kirchen auf dem Hessentag 2026: "Im Herzen eins".

Fulda / Redaktion ekkw.de
Veröffentlicht 22 Jun 2026

Das Projektteam berichtet zudem von vielen positiven Rückmeldungen, guter Stimmung und zahlreichen persönlichen Begegnungen. Vom 12. bis 21. Juni gestalteten die Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW), das katholische Bistum Fulda und die Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) erstmals ein gemeinsames ökumenisches Programm. Unterstützt wurde es von der Diakonie Hessen, dem Caritasverband für die Diözese Fulda sowie mehr als 170 Ehrenamtlichen. Das Leitwort „Im Herzen eins“ sei dabei an vielen Orten und bei den rund 110 Veranstaltungen konkret erfahrbar geworden.

Videobeitrag der hessenschau zum Kirchenangebot auf dem Hessentag

Die Kirchen machten das Leitwort „Im Herzen eins“ an den vier Standorten auf unterschiedliche Weise erfahrbar: als multimediale Auseinandersetzung mit biblischen Herzgeschichten in der Stadtpfarrkirche, als Raum für Stille und Besinnung in der Severikirche, als Musik- und Kulturprogramm auf der Himmelsbühne in den Fulda-Auen sowie als persönlicher Segensmoment in der Segensgondel des Riesenrades. Viele Besucherinnen und Besucher zeigten sich begeistert von der Breite, Qualität und Atmosphäre des Programms. Das Projektteam berichtete von guter Stimmung, vielen Gesprächen und zahlreichen Begegnungen an den verschiedenen Orten.

Vier Orte, viele Begegnungen

Den größten Zuspruch erhielt die Stadtpfarrkirche: Als „Herzmitte“ wurde sie während des Hessentags zur Hessentagskirche. Rund 60.000 Besuche zählten die Veranstalter dort. Die multimedialen Inszenierungen biblischer Herzgeschichten mit Licht, Klang, Video und Live-Elementen wurden zu einem der prägenden kirchlichen Angebote des Landesfestes.

Wir haben in der Hessentagskirche Eindrücke von der Inszenierung und Reaktionen gesammelt.

Die Severikirche bot als „Herzzeit“ Raum für Stille, Gebet und Besinnung und kam auf rund 22.000 Besuche. Auf der Himmelsbühne in den Fulda-Auen standen unter dem Stichwort „Herzklang“ Musik, Kultur und Gemeinschaft im Mittelpunkt; dort wurden rund 27.000 Besuche gezählt. In der Segensgondel des Riesenrades erlebten 360 Hessentagsgäste unter dem Stichwort „Herzblick“ einen persönlichen Segensmoment über den Dächern der Stadt.

Gottesdienste und ökumenische Höhepunkte

Zu den besonderen Höhepunkten gehörte der ökumenische Auftaktgottesdienst auf dem Fuldaer Domplatz. Rund 6.000 Menschen feierten dort mit Bischöfin Dr. Beate Hofmann und Bischof Dr. Michael Gerber unter dem Leitwort „Im Herzen eins“. In ihrer dialogischen Predigt deuteten Hofmann und Gerber das Motto als Auftrag für Kirche und Gesellschaft: Einheit entsteht nicht durch Gleichförmigkeit, sondern dort, wo Menschen Unterschiede ernst nehmen, einander zuhören und gemeinsam Verantwortung übernehmen.

Mehr als 6.000 Besucherinnen und Besucher waren am Sonntag beim Hessentagsgottesdienst auf dem Fuldaer Domplatz mit dabei.

Mehr als 6.000 Besucherinnen und Besucher waren am Sonntag beim Hessentagsgottesdienst auf dem Fuldaer Domplatz mit dabei.

Auch das Abschlusswochenende setzte starke Akzente: Der erste ökumenische Landesposaunentag brachte Musikerinnen und Musiker aus EKKW, EKHN und dem Bistum Fulda zusammen. Den Abschluss des kirchlichen Hessentagsprogramms bildete der Gottesdienst „Vom Kopf zum Herz“ auf der Hessenbühne am Universitätsplatz mit rund 500 Mitfeiernden. Im Anschluss beteiligten sich die Kirchen mit einem kreativen Beitrag am großen Hessentagsfestzug.

Zusammenarbeit soll weiterwirken

Die beteiligten Kirchen werten das gemeinsame Programm nicht nur als organisatorischen Erfolg, sondern auch als wichtige ökumenische Erfahrung. Über Monate hinweg hatten Teams aus den drei Kirchen, von Diakonie und Caritas sowie zahlreiche Ehrenamtliche das Programm vorbereitet, gestaltet und vor Ort getragen. Dabei sei eine Zusammenarbeit gewachsen, die über den Hessentag hinaus Bedeutung habe.

Die starke Resonanz mache deutlich, dass kirchliche Angebote beim Landesfest Menschen erreichen können, wenn sie offen, gastfreundlich, kulturell vielfältig und geistlich anschlussfähig gestaltet sind. Das Leitwort „Im Herzen eins“ habe sich nicht nur in Gottesdiensten, Konzerten und spirituellen Angeboten gezeigt, sondern auch in gemeinsamer Verantwortung, praktischer Zusammenarbeit und vielen Begegnungen mit Menschen in der Stadt.

im-herzen-eins.info

Rückblick auf das Kirchenprogramm zum Hessentag 2026: Unter „Im Herzen eins“ hatten vier besondere Orte – von der multimedialen Hessentagskirche über die Himmelsbühne bis zur Segensgondel im Riesenrad – zu Musik, Begegnung, Stille und Segen eingeladen. Alle Infos im Internet unter im-herzen-eins.info

2026
Kirchenprogramm begeisterte Tausende

Das Abschlusswochenende steht noch bevor, die Resonanz ist schon jetzt herausragend: Annähernd 75.000 Menschen besuchten bis Donnerstagabend die Angebote an den vier verschiedenen Standorten der Kirchen auf dem Hessentag. Zum Landesfest gestalteten das Bistum Fulda, die EKKW und die EKHN ein gemeinsames Programm, unterstützt von der Diakonie Hessen und dem Caritasverband für die Diözese Fulda. Mit dem Motto „Im Herzen eins“ setzten sie ein starkes ökumenisches Zeichen.

2026
Ökumenischer Gottesdienst zum Hessentag in Fulda

Was verbindet Menschen, ohne Unterschiede einzuebnen? Mit dieser Frage beschäftigten sich Bischöfin Dr. Beate Hofmann von der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und Bischof Dr. Michael Gerber vom Bistum Fulda beim ökumenischen Hessentagsgottesdienst am Sonntag (14. Juni) auf dem Fuldaer Domplatz. In ihrer dialogischen Predigt deuteten sie das Leitwort „Im Herzen eins“ als Auftrag für Kirche und Gesellschaft. Zugleich machten sie deutlich: Einheit entsteht nicht durch Gleichförmigkeit.

2026
Kirche präsentiert „Herzmitte“ beim Hessentag

Mit Licht, Klang und Projektionen lädt die Installation „Herzmitte“ Besucherinnen und Besucher des Hessentags in Fulda vom 12. bis 21. Juni zu einer Reise durch biblische Geschichten ein. Künstler Parviz Mir-Ali erläutert, wie die multimediale Inszenierung den Gedanken von Gemeinschaft aufgreift.