Die Schauspielerei begleitet Jan Bobke bereits seit vielen Jahren. Seine ersten Bühnenerfahrungen sammelte er in einem integrativen Theaterprojekt, teilte die bdks – Baunataler Diakonie Kassel – mit. Es folgten weitere Rollen, eine einjährige Ausbildung an einer Schule für darstellende Kunst in Kassel und die Mitarbeit in der Theatergruppe „Irrlichter“. „Schauspielerei ist bei mir nicht nur Hobby, sondern mein Beruf“, so Bobke.

Jan Bobke mit dem Filmplakat von „Das gewisse Etwas“
Über mehrere Castings zum Kinofilm
Der Weg zum Film führte über verschiedene Castings. Zunächst wurde Jan Bobke für den Film „Ganzer halber Bruder“ angefragt, erhielt dort jedoch keine Rolle. Später überzeugte er bei einem weiteren Casting und wurde für „Das gewisse Etwas“ besetzt. Die Dreharbeiten fanden über zehn Wochen hinweg in der Nähe von Oberammergau und in München statt.
Besonders beeindruckt habe ihn die Arbeit am Filmset. „Das war eine große Herausforderung für mich“, so Bobke. Spaß gemacht hätten ihm unter anderem die Dreharbeiten mit einem restaurierten Oldtimer-Bus sowie eine Gerichtsszene.
Und Action!
Kamera läuft – und bitte! Das hat der Nordhesse Jan Bobke bei dem Dreh zum Kinofilm: „Das gewisse Etwas“ oft gehört.
Jetzt ist er auf der Kinoleinwand im Film "Das gewisse Etwas" zu sehen. Da spielt er den Luis.
Medienhaus-Redakteur Tobias Stübing hat den Schauspieler getroffen.
Vom Theater vor die Kamera
Obwohl Jan Bobke weiterhin gern Theater spielt, habe ihn die Arbeit vor der Kamera besonders begeistert. Beim Film gebe es mehr Bewegung und Action, außerdem könnten Szenen mehrfach geprobt und gedreht werden, berichtet die bdks.
Auch die Rolle des Luis habe ihn gereizt. Die Filmfigur sei deutlich anders als er selbst und benutze viele Schimpfwörter. „Ich rede sonst nie so!“, wird Jan Bobke zitiert. Für ihn mache gerade diese Verwandlung einen Teil der Schauspielkunst aus.
Film in vielen hessischen Kinos zu sehen
Die Premiere des Films fand Ende August in München statt. Seit Anfang September wird „Das gewisse Etwas“ in vielen hessischen Kinos gezeigt. Für Jan Bobke ist das Kapitel Kinofilm damit noch nicht abgeschlossen. Sein nächster Wunsch: weitere Rollen in Film und Fernsehen. Besonders gerne würde er einmal in der Serie „K11“ mitspielen, teilte die bdks mit.
www.bdks.de
Die bdks (Baunataler Diakonie Kassel) ist ein diakonisches Sozialunternehmen mit eigenen Einrichtungen und Beteiligungen. Sie unterstützt Menschen mit geistiger Behinderung oder psychischer Erkrankung bei Teilhabe und Mitbestimmung. Dazu gehören Wohnangebote, Arbeitsplätze, Bildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten sowie Angebote zur Tagesstruktur. Nach eigenen Angaben arbeiten bei der bdks insgesamt rund 3.000 Menschen mit und ohne Behinderung.