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Das Foto zeigt einen Baumsetzling, der auf dem Waldboden zwischen Laub wächst.

Die Setzlinge für die Aktion werden mit einer Kollekte finanziert, die beim zentralen Gottesdienst zum „Ökumenischen Schöpfungstag" der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Hessen-Rheinhessen 2024 gesammelt wurde.

Marburg / Redaktion ekkw.de
Veröffentlicht 19 Mär 2026

Bei der Aktion geht es nicht nur ums Anpacken, sondern auch um Selbst- und Naturerfahrung, erläutert Pfarrer Michael Böttcher, Gemeindepfarrer in Dreihausen und Beauftragter für Schöpfungsverantwortung, Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Klimagerechtigkeit in der EKKW. „Im Boden graben, damit was in die Höhe wächst: Wir tun was für die Zukunft“, ist er überzeugt. Gottes Schöpfung erleben, gemeinsam arbeiten und gemeinsam Pausen zu genießen – dies sei beim Pflanztag ein wichtiges Erlebnis, so Böttcher, der die Aktion gemeinsam mit Gemeindepädagoge Hannes Ryder, Pfarrerin Alwine Schulze und fachkundigen Mitarbeitenden von Hessen Forst begleitet. 

Portraitfoto von Pfarrer Michael Böttcher
«Im Boden graben, damit was in die Höhe wächst: Wir tun was für die Zukunft.»
Pfarrer Michael Böttcher, Schöpfungsbeauftragter der EKKW

Der Landesbetrieb organisiert die zu bepflanzende Fläche und die Setzlinge, die für die Pflanzaktion durch eine Kollekte von rund 470 Euro mitfinanziert werden. Das Geld wurde beim zentralen Gottesdienst zum „Ökumenischen Schöpfungstag" der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Hessen-Rheinhessen im September 2024 auf dem Christenberg in Münchhausen gesammelt. „Lass jubeln alle Bäume des Waldes“ – unter diesem Psalm stand der Gottesdient, erinnert ACK-Geschäftsführer Lothar Peitz: „Ein schönes Bild: Bäume, die auf ihre ganz eigene Weise ‚jubeln‘ – indem sie wachsen, indem sie leben, indem sie Teil von Gottes guter Schöpfung sind.“ Peitz wird am Samstag selbst zur Schaufel greifen, um die EKKW-Aktion zu unterstützen. Nach getaner Arbeit soll der Pflanztag am Jugendwaldheim mit einem gemütlichen Essen ausklingen.

Ein Baum als Präsent

Bäume spenden, Bäume verschenken und so die Aktion «7 Jahre – 700.000 Bäume» unterstützen: Beides ist hier auf ekkw.de. Die Website bietet ein digitales Formular an, um mit wenigen Klicks einen finanziellen Beitrag zur Aktion zu leisten. Zugleich kann die Baum-Spende auch als Geschenk «verpackt» werden: Wer möchte, kann parallel zur Spende eine druckbare Urkunde anfordern und dort den eigenen sowie den Namen des oder der Beschenkten angeben.

Ich will für Bäume spenden oder Bäume verschenken

Beispiel-Urkunde

Ob als nachhaltiges Geschenk, das auf den letzten Drücker noch aus dem Drucker kommt, oder auch als Taufgeschenk, zum Geburtstag, zur Konfirmation, zur Hochzeit oder zum Jubiläum eignet sich die Spende. Sie hilft mit, dass zerstörte Waldflächen im Gebiet der Landeskirche wiederbewaldet werden und vielfältige und widerstandsfähige Mischwälder entstehen können. Ganz konkret werden mit dem Spendengeld Bäume im Klosterwald Schlüchtern im Kirchenkreis Kinzigtal gepflanzt.

7 Jahre – 700.000 Bäume

Mit der Aktion „7 Jahre – 700.000 Bäume“ will die EKKW dazu beitragen, dass neue Bäume wachsen und zugleich die Bedeutung des Waldes schärfen. Mehr als 67.000 Bäume sind im Rahmen der Aktion bereits gewachsen. Wichtiger als die mutige Zielmarge von 700.000 Bäumen sei es indes, Menschen wieder (neu) für den Wald zu sensibilisieren und zugleich auf seine überlebenswichtigen Funktionen und seine Bedrohung durch den Klimawandel aufmerksam zu machen, erläutert Bischöfin Dr. Beate Hofmann die Idee der Kampagne.