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Unser Foto zeigt das Kunstwerk Florida 2016 (Serie Accidental) von Edith Held.

Bei der Benefizaktion werden ausgewählte Kunstwerke, die zu vergünstigten Preisen angeboten. Zu erwerben sind Arbeiten von Stephan Balkenhol, Mehmet Güler, Kazuo Katase, Jörn-Peter Budesheim, Daniel Bräg, Karolin Bräg, herman de vries, Tina Ruisinger und Edith Held. Unser Foto zeigt das Kunstwerk Florida 2016 (Serie Accidental) von Edith Held.

Kassel / Redaktion ekkw.de
Veröffentlicht 27 Feb 2026

Unter der Leitung von Bertram Hilgen, Sprecher der Freundinnen und Freunde des Museums und ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Kassel, sowie von Kirchenmusikdirektor Eckhard Manz von der Kirchenmusik St. Martin erwartet die Besucherinnen und Besucher ein Abend mit Musik, Kunst und Begegnung. Beginn ist um 19 Uhr, der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Im Anschluss an das Konzert besteht die Möglichkeit zum Austausch in der Orgelbar, teilt das Museum mit.

Erlös fließt in Barrierefreiheit

Das Museum für Sepulkralkultur wird in den kommenden Jahren dank finanzieller Unterstützung durch Bund, Land und die Stadt Kassel umfassend saniert. Nach Angaben des Museums reicht das Budget jedoch nur für die dringendsten baulichen Maßnahmen. Zusätzliche Mittel werden benötigt, um das Museum inklusiver zu gestalten.

Die Einnahmen aus der Benefizaktion sowie die an diesem Abend gesammelten Spenden fließen daher gezielt in Maßnahmen zur Barrierefreiheit. Als Beispiele nennt das Museum die Übersetzung von Videos in die Deutsche Gebärdensprache (DGS) oder Audio-Angebote für sehbeeinträchtigte Besuchende.

Im Video stellt sich das Museum für Sepulkralkultur vor und zeigt, vor welchen Herausforderungen es bei der Sanierung steht.

Kunst kaufen für das Museum

Ein zentraler Bestandteil des Abends ist der Verkauf ausgewählter Kunstwerke, die zu vergünstigten Preisen angeboten werden. Zu erwerben sind Arbeiten von Stephan Balkenhol, Mehmet Güler, Kazuo Katase, Jörn-Peter Budesheim, Daniel Bräg, Karolin Bräg, herman de vries, Tina Ruisinger und Edith Held.

Alle beteiligten Künstlerinnen und Künstler sind dem Museum für Sepulkralkultur seit vielen Jahren verbunden. Einige waren dort mit Einzelausstellungen vertreten, andere mit ihren Arbeiten Teil von Sonderausstellungen, heißt es weiter. Die angebotenen Werke umfassen unter anderem Skulpturen, Zeichnungen, Fotografien, Lichtkästen und grafische Arbeiten und setzen sich mit Themen wie Vergänglichkeit, Erinnerung und Tod auseinander.

www.sepulkralmuseum.de

Das Museum für Sepulkralkultur besteht seit 1992 als Kultureinrichtung von bundesweiter Bedeutung. Es ist weltweit die einzige Institution, die sich ausschließlich kulturellen und wissenschaftlichen Maßstäben verpflichtet dem Tod in all seinen Facetten widmet. Der Begriff «Sepulkralkultur» leitet sich vom lateinischen «sepulcrum» ab und bedeutet Grab oder Grabstätte. Er umfasst alle Erscheinungsformen, die sich im Zusammenhang mit Sterben, Tod, Bestatten, Trauern und Gedenken entwickelt haben – darunter Bestattungs- und Trauerriten, Bräuche sowie künstlerische Sichtweisen auf Sterben und Tod.