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Kassel/Hannover, Redaktion ekkw.de, epd
Veröffentlicht 01 Mär 2026
Das Portraitfoto zeigt Bischöfin Dr. Beate Hofmann
«Wir beten für die Menschen im Nahen Osten und hoffen auf Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit für die ganze Region. Es werde Schalom – Salam.»
Bischöfin Dr. Beate Hofmann

Mit den Worten „Schalom“ und „Salam“ greift die Bischöfin die Friedensgrüße aus dem Hebräischen und Arabischen auf. Beide Begriffe stehen für Frieden und verweisen auf die gemeinsame Hoffnung auf ein Ende der Gewalt und auf eine gerechte Perspektive für alle Menschen in der Region.

EKD-Ratsvorsitzende ruft zu Deeskalation auf

Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Kirsten Fehrs, rief angesichts der militärischen Angriffe Israels, Irans und der USA zu einer Deeskalation auf. Sie blicke mit großer Sorge auf die jüngste Eskalation im Nahen Osten, erklärte Fehrs. „Als Kirche rufen wir zur Deeskalation auf, zum Schutz der Zivilbevölkerung und zu einer Rückkehr an den Verhandlungstisch.“

Weiter sagte Fehrs: „Die Gewaltspirale aus Angriff und Vergeltung stiftet keinen Frieden; sie bringt stattdessen neues, unsägliches Leid über unzählige Menschen.“ Ihre Gedanken und Gebete gälten insbesondere den Menschen im Iran, die seit vielen Jahren unter einem repressiven Regime litten und nun zusätzlich den Schrecken des Krieges erlebten.

Eskalation am Samstag

Am frühen Samstagmorgen (28.2.) hatten Israel und die USA einen Militärangriff auf Iran begonnen. Ziel der Angriffe waren laut Medienberichten militärische Einrichtungen sowie Führungspersonen, die von israelischen und US-amerikanischen Stellen als Bedrohung eingestuft werden. Iran bestätigte Opfer in den eigenen Reihen und reagierte mit Angriffen auf mehrere US-Militärstützpunkte in der Region. Die Lage gilt seither als hochgradig angespannt.