Meine Suche

Die Leiterin der Fachstelle der EKKW zum Umgang mit sexualisierter Gewalt, Pfarrerin Sabine Kresse (r.), und Dr. Felicitas Klingler, pädagogische Mitarbeiterin in der Fachstelle, informierten die Synodalen.

Die Leiterin der Fachstelle der EKKW zum Umgang mit sexualisierter Gewalt, Pfarrerin Sabine Kresse (r.), und Dr. Felicitas Klingler, pädagogische Mitarbeiterin in der Fachstelle, informierten die Synodalen.

Hofgeismar / Redaktion ekkw.de
Veröffentlicht 23 Apr 2026

Die Synodalen erhielten einen Überblick über aktuelle (Fall-) Zahlen: 

  • 2025 haben 15 Betroffene Kontakt zur Fachstelle aufgenommen, sieben von ihnen haben sich an die Unabhängige Anerkennungskommission gewendet. Im laufenden Jahr (Stand 15. April) haben sich bislang sieben Betroffene gemeldet.
     
  • Die Höhe der zugesprochenen Anerkennungsleistungen auf dem Gebiet der Landeskirche betrug von Januar 2025 bis zum 15. April dieses Jahres 251.500 Euro. Damit hat die EKKW bislang insgesamt 968.750 Euro an Anerkennungsleitungen erbracht.
     
  • Der Bereich der Prävention wird kontinuierlich ausgebaut. Zurzeit arbeitet die Fachstelle mit 45 aktiven Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus 13 Kirchenkreisen. Mindestens 45 weitere Personen sollen qualifiziert werden, um dauerhaft mit einem Team von insgesamt 90 Personen den zukünftigen Schulungsbedarf ausreichend abdecken zu können.

„Erfahrungen von sexualisierter Gewalt wirken lebenslang in den Betroffenen. Sie stellen auch den Glauben in Frage“, führte Kresse den Synodalen im Wortsinn vor Augen: Sie zeigte einen Ausschnitt aus dem auf dem Kirchentag in Hannover entstanden Film „Gott, wo bist du?“, in dem betroffene Menschen zu Wort kommen. Ihre Geschichten gilt es ans Licht zu holen. Zugleich machten die Betroffenen aber auch deutlich: „Wir dürfen nie auf eine Geschichte reduziert werden.“

ekkw.de/sexualisierte-gewalt

Weitere Informationen zum Thema “Sexualisierte Gewalt” und die Kontaktmöglichkeiten zur Fachstelle der EKKW zum Umgang mit sexualisierter Gewalt sind zu finden unter www.ekkw.de/sexualisierte-gewalt