Kirche - Aktuell - Nachrichten und Berichte
Wie Menschen leben, wenn der Ausnahmezustand Alltag ist
Wie verändern sich Leben, Alltag und Arbeit, wenn Menschen unter Beschuss leben? In der EXTRA‑Folge des Entdecker‑Podcasts „Verändern? Um Gottes Willen!“ spricht Andrij Waskowycz, Büroleiter der Diakonie Katastrophenhilfe in Kiew, über drastische Veränderungsprozesse in lebensbedrohlichen Situationen.
Entdecker-Podcast fragt nach Biographien von Organisationen
In der dritten Folge der Podcastreihe „Verändern? Um Gottes Willen!“ sprechen die systemische Therapeutin Herta Schindler und die Organisationsentwicklerin Madlen Freudenberg mit Gastgeber Christoph Baumanns von der Stabsstelle Reformprozess über Veränderungsprozesse und über die Frage, ob Organisationen ähnlich wie Menschen eine eigene Biographie haben.
«Die beste Nachricht war der Mauerfall»
Jeden Tag mit Krisen, Konflikten und Katastrophen umgehen: Für Gundula Gause gehört das zum Beruf. Im Interview erzählt die ZDF-Journalistin, was ihr im Nachrichtenalltag hilft, welche guten Nachrichten ihr in Erinnerung geblieben sind und warum Glaube und Wirklichkeit für sie kein Widerspruch sein müssen. In einer Zeit, in der schlechte Nachrichten oft den Ton angeben, setzt das neue blick in die kirche-Magazin bewusst einen anderen Akzent. In der Ausgabe „Nur gute Nachrichten“ sind viele weitere Geschichten von Hoffnung, Versöhnung und neuem Mut zu finden.
Christliche Biker starten in die Saison
Rund 800 christliche Motorradbegeisterte haben mit einem Gottesdienst die Bikersaison eröffnet. Die Teilnehmerzahl des „Anlassen“-Gottesdienstes in der Bergkirche in Niedergründau im hessischen Main-Kinzig-Kreis habe etwa auf dem Niveau des Vorjahres gelegen, sagte Elisabeth Berck von der Christlichen Bikerseelsorge.
Ostern stärkt die Hoffnung, dass die Kraft der Liebe siegt
Hoffnung, Versöhnung und Vertrauen: Darauf lenkt Bischöfin Dr. Beate Hofmann den Blick in ihrer Botschaft zum Osterfest. „Ostern stärkt die Hoffnung, dass nicht das Recht des Stärkeren siegt, sondern die Kraft der Liebe“, so die Bischöfin. Diese Zuversicht mache widerstandsfähig gegen Angst und Verzweiflung, erläutert sie angesichts aktueller Krisenherde, gesellschaftlicher Gräben und zunehmender Gewalt.
Gedenken zum 20. Todestag von Halit Yozgat
Vor 20 Jahren wurde Halit Yozgat in der Kasseler Nordstadt von der rechtsterroristischen Vereinigung Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) ermordet. Am Ostermontag erinnert eine Gedenkfeier an den Kasseler Bürger, der nur 21 Jahre alt wurde. Bischöfin Dr. Beate Hofmann sagt zum Gedenken: „Sein Tod mahnt uns, nicht wegzusehen, wenn Menschen ausgegrenzt oder bedroht werden.“
Menschen, Momente und Musik
Zu Fuß von Schottland bis nach Elgershausen: Ulrich Briesewitz ist 2.000 Kilometer unterwegs gewesen. Aus der langen Wanderung wurde mehr als ein sportliches Projekt. Sie führte zu Begegnungen, Erinnerungen und Gedanken, die geblieben sind. Auch die Musik ging mit.
Manchmal stehen sie zu dritt am Tisch
Im Café Salamanca arbeiten Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam in Service und Küche. Das klappt nicht immer im ersten Anlauf, aber mit Geduld, Humor und guter Begleitung wächst hier etwas, das weit über den Cafébetrieb hinausgeht. Ein Besuch an einem besonderen Ort in Cölbe.
Wie Fred und Pelle den Pfarrer erden
Fred und Pelle schnaufen durch den Pfarrgarten und sind für Rick Schapöhler längst mehr als Haustiere. Der Pfarrer aus Breuna-Oberlistingen erzählt, warum Tiere ihn im Alltag erden, welche Vorurteile über Schweine ins Leere laufen und was sich von ihnen vielleicht sogar lernen lässt.
Christian Wulff über Erinnerung, NSU und Verantwortung
Zwanzig Jahre nach dem Mord an Halit Yozgat durch den rechtsterroristischen NSU blickt Altbundespräsident Christian Wulff in einem ausführlichen Interview auf die Aufarbeitung der NSU-Verbrechen zurück und zieht eine ernüchternde Bilanz: „Offenkundig hat das ruchlose Morden des NSU viele Menschen in diesem Land nicht zur Vernunft geführt. Sie laufen stattdessen weiter radikalen Ideologien nach.“
