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Kirche - Aktuell - Nachrichten und Berichte

Gemeinsam reden, gemeinsam Kirche gestalten

Wie kann Kirche offen, geistlich und demokratisch in die Zukunft gehen? Mit dieser Frage haben sich die Landessynoden der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) und der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) am 23. Oktober bei einem gemeinsamen Studientag in Homberg (Efze) beschäftigt. EKKW-Synodenpräses Dr. Michael Schneider betonte die Bedeutung des Gesprächs: Wie Synoden miteinander reden, sei ein „Erfolgsprinzip“ für Kirche und Gesellschaft.

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2026
Thomas Rühmann: Warum Geschichten gegen das Vergessen helfen

Millionen kennen Thomas Rühmann als Dr. Roland Heilmann aus „In aller Freundschaft“. Im blick-Interview spricht der Schauspieler über ein Projekt, das ihn tief bewegt: die Geschichte von neun jungen Frauen, die am Ende des Zweiten Weltkriegs auf einen Todesmarsch geschickt wurden. Warum Erinnern wichtig bleibt, welche Kraft gut erzählte Geschichten haben und weshalb Kirchen dafür besondere Räume sein können, erzählt er im Gespräch mit blick in die kirche.

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2026
„Sie waren neun“: Wie ein Jugendprojekt Geschichte neu erzählt

Alles begann mit einer Frage auf einem Friedhof. Jugendliche aus dem sächsischen Wurzen machten sich auf die Suche nach den Spuren der Vergangenheit und stießen auf die Geschichte eines Todesmarsches kurz vor Kriegsende. Aus ihren Nachforschungen entstand ein außergewöhnliches Projekt: Sie übersetzten ein international beachtetes Buch ins Deutsche, gewannen renommierte Preise und sorgten dafür, dass die Schicksale von neun jungen Frauen bis heute weitererzählt werden.

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2026
Sie zaubern Kindern ein Lächeln ins Gesicht

Jeden Abend klopfen Ehrenamtliche an die Türen der Kinderkrebsstation im Klinikum Kassel. Sie bringen keine Medikamente mit, sondern Geschichten, Spiele und Zeit. Das Traumsterne-Projekt des Vereins für krebskranke Kinder schenkt jungen Patientinnen und Patienten Momente der Leichtigkeit in einer schweren Lebensphase. Ein einfühlsamer Blick auf Menschen, die mit kleinen Gesten Trost spenden und dabei selbst viel Dankbarkeit erfahren.

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2026
Die Tür zur Bücherei steht immer offen

Geschichten entdecken, gemeinsam zuhören und die Welt aus neuen Perspektiven sehen: In der evangelischen Kita „Auf der Baus“ in Treysa gehören Bücher ganz selbstverständlich zum Alltag. Dafür wurde die Einrichtung als Buch-Kita ausgezeichnet. Die Einrichtung zeigt, wie Vorlesen, mehrsprachige Bücher und eine offene Bücherei Kinder fürs Lesen begeistert und warum dabei weit mehr gefördert wird als nur Sprache.

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2026
Vom Umgang mit schwierigen Bibelgeschichten

Gewalt, Zerstörung und ein Gott, der schwer zu verstehen ist: Manche Bibeltexte werfen Fragen auf und irritieren bis heute. Die Kasseler Theologin Insa Rohrschneider geht diesen Spannungen nach und plädiert dafür, schwierige Geschichten nicht auszublenden. Ein persönlicher und zugleich gut verständlicher Beitrag darüber, wie biblische Texte entstanden sind, was sie vermitteln wollen und warum gerade unbequeme Fragen den Glauben vertiefen können.

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2026
Hände tragen die Spuren des Lebens

Manche Hände erzählen mehr als Worte. Für ein Fotoprojekt hat Pfarrer Reinhard Keller Bewohnerinnen und Bewohner eines Seniorenheims porträtiert, allerdings ohne Gesichter, nur ihre Hände. Entstanden sind berührende Schwarz-Weiß-Aufnahmen, in denen sich Lebenswege, Erfahrungen und Erinnerungen spiegeln. Ein einfühlsamer Blick auf das Älterwerden und auf die Spuren, die ein gelebtes Leben hinterlässt.

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2026
Die Bühne wartet nur auf Geschichten

Schon als Kind in Malawi lernte Enwood Longwe, wie Geschichten Menschen fesseln und verbinden können. Heute ist er Pfarrer in Bad Arolsen und überzeugt: Erzählen gehört zum Kern des christlichen Glaubens. Im blick-Porträt berichtet er von seinem Weg nach Deutschland, seinen Erfahrungen mit Kirche und Gesellschaft und davon, warum gute Geschichten Orientierung geben, Mut machen und Gemeinschaft stiften können.

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2026
Märchen sollen zu Mutmachern werden

Seit Generationen werden Märchen weitererzählt. Nun sollen sie auch Mut machen. Mit der Reihe „MutMachMärchen“ lädt die Deutsche Märchenstraße dazu ein, bekannte Geschichten neu zu entdecken. Im Jubiläumsjahr des touristischen Kulturprojekts geht es um Zuversicht, Fantasie und die Frage, warum die Erzählungen der Brüder Grimm Menschen bis heute berühren und stärken können.

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2026
So zerbrechlich kann das Leben sein

Seit vielen Jahren begleiten Sorge, Schlafmangel und die Angst vor dem Verlust ihre Familie. Doch Mahbube Touhidloo und Ali Ebrahimi lassen sich davon nicht bestimmen. Sie kämpfen für ihre schwer kranken Kinder Zahra und Mehdi, schöpfen Kraft aus ihrem Glauben und erleben dabei viel Unterstützung durch andere Menschen. Im „blick in die kirche-Magazin“ erzählen wir die bewegende Geschichte einer Familie, die weiß, wie zerbrechlich das Leben ist und warum jeder gemeinsame Tag zählt.

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