Kirche - Aktuell - Nachrichten und Berichte
Solidarität üben und füreinander beten
Seit vier Jahren leidet die Ukraine unter dem russischen Angriffskrieg. In Kassel zeigt die St.-Josephskirche auf dem Rothenberg, wie Hilfe konkret aussehen kann: als Ort humanitärer Unterstützung, des Gebets und der Solidarität über Religions- und Weltanschauungsgrenzen hinweg. Bischöfin Dr. Beate Hofmann sieht in dem Engagement eine Antwort auf die Frage, was Christinnen und Christen für Kriegs- und Krisengebiete tun können. [mit Video]
Evangelische Kirchen und Diakonie vereinheitlichen Anerkennungsverfahren
Die Evangelische Kirche in Deutschland und die Diakonie haben das Anerkennungsverfahren für Betroffene sexualisierter Gewalt reformiert. Entsprechend gibt es nun auch in Hessen ein neues Verfahren, für das sich die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau, die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck und die Diakonie Hessen zusammengeschlossen haben.
Zuversicht stärken: „nachhaltig predigen“ begleitet durchs Jahr
Das ökumenische Projekt „nachhaltig predigen“ bietet unter dem Motto „Zuversicht“ Predigtimpulse für das gesamte Jahr 2026. Die Anregungen betonen Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung und geben Menschen in den Gemeinden geistliche Impulse für einen nachhaltigen und zuversichtlichen Alltag.
Forum Bildung und Gesellschaft stellt Halbjahresprogramm vor
Rund 30 Veranstaltungen bietet das neue Halbjahresprogramm des Forums Bildung und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW). In einem frischen Flyer-Format und im Internet präsentieren sich Angebote für lebensnahes Lernen in Alltag, Gemeindeleben und Arbeitswelt.
Ein „Ja, ich mach’s“ – und die Freiheit, Grenzen zu setzen
Nach den Kirchenvorstandswahlen im Herbst 2025 sind die neuen Kirchenvorstände inzwischen in feierlichen Gottesdiensten eingeführt worden und haben ihre Arbeit aufgenommen. Bischöfin Dr. Beate Hofmann würdigt ihren Einsatz, betont ihre Bedeutung für die Zukunft der Kirche – und macht zugleich Mut, die kommenden Herausforderungen gemeinsam anzugehen.
Christuskirche Hanau wird zur Diakoniekirche
Der Evangelische Kirchenkreis Hanau und das Diakonische Werk Hanau‑Main‑Kinzig haben ein umfangreiches Zukunftsprojekt gestartet: Die Christuskirche in Bahnhofsnähe wird zu einem diakonischen Zentrum umgestaltet. Unter dem Motto „Diakoniekirche. Begegnen. Beraten. Begleiten.“ soll ein Ort entstehen, der soziale Unterstützung, Beratung und Begegnung in den Mittelpunkt stellt.
Politik und Kirchen suchen Wege für den Erhalt von Kirchengebäuden
Wie können Kirchen in Hessen erhalten und neu genutzt werden? Auf einem gemeinsamen Kongress von CDU‑Landtagsfraktion, evangelischen Landeskirchen und katholischen Bistümern diskutierten Politik und Kirche über Zukunftskonzepte für Sakralgebäude. Das gemeinsame Ziel: Kirchen als Orte des Zusammenhalts stärken und Wege für ihre nachhaltige Nutzung entwickeln. Eingeladen hatte die Landtagsfraktion.
Kirchen öffnen - ihre Geschichte entdecken: Kirchenführerausbildung
Kirchenräume faszinieren und ziehen viele Menschen magisch an: Touristen, Pilgernde, Ruhesuchende oder Schulklassen. Vielen ist aber die Sprache des Raums und die Symbolik heute fremd – Kirchenführerinnen und Kirchenführer können mehr dazu sagen. Die Kirchenführerausbildung richtet sich genau an die Menschen, die sich dieser Aufgabe stellen wollen.
Stadtallendorfer Herrenwaldkirche kann nicht saniert werden
Wo früher Gottesdienst gefeiert wurde, fanden in den vergangenen zwölf Jahren Kinder und Jugendliche einen Spielort und Erwachsene einen Ort der Begegnung: Die ehemalige Herrenwaldkirche in Stadtallendorf diente nach ihrer Entwidmung 2013 der christlich‑sozialen Jugendorganisation „Jumpers“ als Familienzentrum „ConAct“. Doch die nötige Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes ist wegen zu hoher Kosten nicht finanzierbar.
Bernd Bark wird neuer Kommunikationschef der EKKW
Bernd Bark übernimmt zum 1. Februar 2026 die Leitung der Stabsstelle Kommunikation. Er folgt auf Pfarrer Christian Fischer, der zum Monatsende aus dem aktiven Dienst tritt. Bark kommt vom Landeswohlfahrtsverband (LWV) Hessen, wo er die Öffentlichkeitsarbeit verantwortete und auch als Pressesprecher agierte. Zuvor war der 56-Jährige viele Jahre als Reporter, Redakteur, Planer und stellvertretender Redaktionsleiter im Studio Kassel des Hessischen Rundfunks tätig.
