Kirche - Aktuell - Nachrichten und Berichte
Kirchen warnen vor humanitärer Eskalation
Angesichts der eskalierenden Gewalt im Nahen Osten ruft die Evangelische Kirche in Deutschland gemeinsam mit Brot für die Welt und der Diakonie Katastrophenhilfe zu einem Ende der Kampfhandlungen und zum Schutz der Zivilbevölkerung auf. Besonders die Ärmsten der Welt litten unter den Folgen des Krieges, der ganze Regionen destabilisiere und humanitäre Krisen verschärfe.
Ukrainerinnen finden Unterstützung im Café MIR
Sie kann wieder schlafen, ohne Tabletten zu nehmen. Die ständige Angst vor den russischen Bombenangriffen hatte Raisa Tretiak krank gemacht. Die Ukrainerin hat ihre Heimat auf ärztlichen Rat hin im vergangenen Sommer verlassen und Zuflucht in Deutschland gesucht. Seitdem lebt sie mit ihrem Sohn in Kassel und findet Unterstützung im "Café MIR", zu Deutsch Friedenscafé, in der evangelischen Immanuelkirche.
Hanauer Medizinhilfe unterstützt Ukraine im Dauerkrieg
Auch im fünften Jahr des Krieges unterstützt die Medizinhilfe Karpato‑Ukraine Kliniken und Einrichtungen in der Ukraine. Die Initiative arbeitet unter dem Dach der Evangelischen Stadtkirchengemeinde Hanau und organisiert laufend Hilfstransporte mit medizinischen Gütern, die aus ganz Deutschland kommen. „Der christliche Glaube motiviert uns zum Helfen“, sagt die Ärztin und Gründerin Dr. Martina Scheufler.
Festakt läutet Jubiläumsjahr ein
Die Homberger Synode von 1526 bewegt bis heute: Zum Auftakt des Jubiläumsjahres haben die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck und die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau mit einem Festakt in Homberg (Efze) an das reformatorische Schlüsselereignis erinnert und seine Bedeutung für Kirche und Gesellschaft neu in den Blick genommen. Zahlreiche Gäste aus Kirche, Politik und Zivilgesellschaft feierten mit und würdigten die Bedeutung der wegweisenden Versammlung vor 500 Jahren.
Fünf Monate zwischen Kulturen und Kirchen
Sie kommen aus Indien, China, Liberia, Indonesien, dem Sudan, Deutschland und vielen anderen Ländern. Der Glaube an den dreieinigen Gott verbindet sie, zugleich gibt es viele, manchmal große Unterschiede. In Bossey, einem kleinen Ort in der Schweiz, leben und studieren sie gemeinsam. Mittendrin war für fünf Monate Hannah Kehrein, Theologiestudentin aus Kurhessen-Waldeck.
Kirchen starten Kampagne zu den Wahlen
Mit Blick auf die Kommunalwahlen in Hessen am 15. März rufen die christlichen Kirchen dazu auf, das Wahlrecht bewusst wahrzunehmen und Verantwortung für das demokratische Gemeinwesen zu übernehmen. Mit der Kampagne „Aufstehen für...“ wollen sie ein gemeinsames Zeichen für Demokratie, Menschenwürde, Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt setzen – und gegen extremistische Tendenzen.
Stilles Gedenken an die Opfer des Anschlags von Hanau
Zum sechsten Jahrestag des rassistisch motivierten Anschlags vom 19. Februar 2020 wird in Hanau erneut der neun Ermordeten gedacht. Bischöfin Dr. Beate Hofmann ruft dazu auf, Rassismus entschieden entgegenzutreten. In Hanau finden stille Gedenkakte und Kranzniederlegungen statt. Der Hanauer Dekan Dr. Martin Lückhoff betont die Bedeutung des Zuhörens: „Wichtig ist, dass Menschen mit ihrer Trauer nicht alleine gelassen werden.“
500 Jahre Reformation in Hessen
Am 21. Februar begann in Homberg (Efze) das Jubiläumsjahr „500 Jahre Homberger Synode“. 118 Veranstaltungen in Stadt und Region erinnern an den Startschuss für die Reformation in Hessen. Bischöfin Beate Hofmann beschreibt das Ereignis von 1526 als ein „Lehrstück darüber, wie sich Kirche verändert“. Wir stellen das Jubiläumsjahr vor und geben Hintergründe zur Reformation in Hessen.
Umweltpfarrer gibt Impulse zur Dankbarkeit
In der ersten Woche der Aktion „Klimafasten 2026“ spricht Umweltpfarrer Michael Böttcher in seiner Videoandacht über das Motto „Genug. Beschenkt.“ Er erinnert daran, wie reich wir im Alltag beschenkt sind – durch Nahrung, Gemeinschaft, Freiheit und die Schönheit der Schöpfung. Gleichzeitig lädt er dazu ein, dankbar und achtsam zu leben. In jeder Fastenwoche regt ein neuer Impuls zum Thema „So viel du brauchst“ zum Nachdenken ein.
Hoffnung auf Frieden und Gerechtigkeit in der Welt
Anlässlich des am Mittwochabend (18. Februar) beginnenden Fastenmonats Ramadan haben die Kirchenpräsidentin der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Christiane Tietz, und die Bischöfin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW), Beate Hofmann, Vertretern islamischer Verbände und Gemeinden in einem gemeinsamen Schreiben Grüße und Segenswünsche übermittelt.
