Kirche - Aktuell - Nachrichten und Berichte
Pröpstin Katrin Wienold-Hocke geht in den Ruhestand
Pröpstin Katrin Wienold-Hocke verabschiedet sich in den Ruhestand: Am 15. März endet ihr Dienst als Pröpstin für den Sprengel Kassel der EKKW. Als Seelsorgerin, Netzwerkerin und Impulsgeberin hat sie Gemeinden, Mitarbeitende und Gremien begleitet und Kirche in Zeiten des Wandels mitgestaltet. Auch im Ruhestand will sie Verantwortung übernehmen und sich ehrenamtlich engagiert in Kirche, Diakonie und Gesellschaft einbringen.
Weltgebetstag mit nigerianischer Liturgie
Im Fokus des Weltgebetstags 2026 steht das westafrikanische Nigeria. Unter dem Motto „Kommt! Bringt eure Last.“ will der Gottesdienst auch auf die Probleme im Land aufmerksam machen. Nach Angaben des deutschen Weltgebetstagskomitees haben Christinnen aus Nigeria die Texte und die Musik für die Gottesdienste vorbereitet, die am 6. März in Deutschland und rund 150 weiteren Ländern gefeiert werden.
Mit neuen Perspektiven durch die Fastenzeit gehen
In der siebenwöchigen Fastenzeit nehmen sich viele Christinnen und Christen mehr Zeit für Ruhe, Besinnung und Gebet, um sich selbst und Gott näherzukommen. Die evangelische Kirche lädt bis Ostern mit besonderen Aktionen zu einer bewussten Gestaltung dieser Zeit ein – darunter das Klimafasten, die Aktion „7 Wochen Ohne“ sowie die Initiative „End:lich aufhören“, die zum Loslassen ermutigt. Wir stellen die Angebote vor und geben Hintergründe zur Fastenzeit.
Rufe nach Frieden und Deeskalation
Am Samstagmorgen haben Israel und die USA einen Angriff auf Iran begonnen. Nach Medienberichten kam es zu Explosionen in Teheran und anderen iranischen Städten. Zudem wurden Gegenangriffe auf Israel sowie auf weitere Länder in der Region gemeldet. Zur Eskalation äußerte sich die Bischöfin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW), Dr. Beate Hofmann, mit einem Appell für Frieden.
Benefizaktion für Kasseler Sepulkralmuseum
Kunst kaufen und zugleich die Zukunft des bekannten Museums für Sepulkralkultur in Kassel mitgestalten: Am 4. März 2026 werden im Rahmen der Veranstaltung „Ein Abend für den Tod“ in der Kasseler Martinskirche Kunstwerke renommierter Künstlerinnen und Künstler verkauft. Der Erlös der Benefizaktion fließt vollständig in die Neukonzeption des Museums, insbesondere in Maßnahmen zur Barrierefreiheit.
Bischöfin: Solidarität üben und füreinander beten
Seit vier Jahren leidet die Ukraine unter dem russischen Angriffskrieg. In Kassel zeigt die St.-Josephskirche auf dem Rothenberg, wie Hilfe konkret aussehen kann: als Ort humanitärer Unterstützung, des Gebets und der Solidarität über Religions- und Weltanschauungsgrenzen hinweg. Bischöfin Dr. Beate Hofmann sieht in dem Engagement eine Antwort auf die Frage, was Christinnen und Christen für Kriegs- und Krisengebiete tun können. [mit Video]
Hilfswerke warnen vor verschärfter humanitärer Not
Fünf Jahre nach dem Ausbruch des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine am 24. Februar warnt die Diakonie Katastrophenhilfe vor einer weiteren Zuspitzung der humanitären Lage. Vor allem anhaltende Angriffe auf die Energieinfrastruktur und ein außergewöhnlich kalter Winter bedrohten das Überleben Hunderttausender Menschen. Der Schutz der Zivilbevölkerung dürfe dabei nicht zur Verhandlungsmasse werden.
Ukrainerinnen finden Unterstützung im Café MIR
Sie kann wieder schlafen, ohne Tabletten zu nehmen. Die ständige Angst vor den russischen Bombenangriffen hatte Raisa Tretiak krank gemacht. Die Ukrainerin hat ihre Heimat auf ärztlichen Rat hin im vergangenen Sommer verlassen und Zuflucht in Deutschland gesucht. Seitdem lebt sie mit ihrem Sohn in Kassel und findet Unterstützung im "Café MIR", zu Deutsch Friedenscafé, in der evangelischen Immanuelkirche.
Hanauer Medizinhilfe unterstützt Ukraine im Dauerkrieg
Auch im fünften Jahr des Krieges unterstützt die Medizinhilfe Karpato‑Ukraine Kliniken und Einrichtungen in der Ukraine. Die Initiative arbeitet unter dem Dach der Evangelischen Stadtkirchengemeinde Hanau und organisiert laufend Hilfstransporte mit medizinischen Gütern, die aus ganz Deutschland kommen. „Der christliche Glaube motiviert uns zum Helfen“, sagt die Ärztin und Gründerin Dr. Martina Scheufler.
Festakt läutet Jubiläumsjahr ein
Die Homberger Synode von 1526 bewegt bis heute: Zum Auftakt des Jubiläumsjahres haben die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck und die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau mit einem Festakt in Homberg (Efze) an das reformatorische Schlüsselereignis erinnert und seine Bedeutung für Kirche und Gesellschaft neu in den Blick genommen. Zahlreiche Gäste aus Kirche, Politik und Zivilgesellschaft feierten mit und würdigten die Bedeutung der wegweisenden Versammlung vor 500 Jahren.
