Kirche - Aktuell - Nachrichten und Berichte
Licht an für die EKKW in Bad Wilhelmshöhe
Wenn sich die Wilhelmshöher Allee am Freitag, 30. Oktober, in eine leuchtende Flaniermeile verwandelt, ist auch die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck dabei. Rund um das Haus der Kirche in Kassel gibt es ab 18 Uhr Lichtkunst, Musik und zahlreiche Möglichkeiten zum Mitmachen. Zu den besonderen Aktionen gehört WIRKLICHT: Bei der interaktiven Installation werden die Besucherinnen und Besucher selbst Teil einer Lichtprojektion auf der Fassade.
Dank für die Vielfalt des Lebens
In den Gottesdiensten zum Erntedankfest danken Christen Gott für die Vielfalt des Lebens und die tägliche Nahrung. Gott für die Ernte zu danken, gehörte zu allen Zeiten zu den religiösen Grundbedürfnissen der Menschen. Die Christenheit hat die Bitte um Nahrung in ihr wichtigstes Gebet aufgenommen, das «Vaterunser». Dort heißt es: «Unser tägliches Brot gib uns heute.» Bischöfin Dr. Beate Hofmann erinnert daran, dankbar zu sein für alles, was Menschen nährt und das Leben reich macht.
Dankandacht erinnert an 20 Jahre Wallfahrt nach Retzbach
Mit einer ökumenischen Dankandacht auf dem Frauenberg in Fulda haben evangelische und katholische Christinnen und Christen Abschied von einer besonderen Tradition genommen: der gemeinsamen Wallfahrt nach Retzbach in Unterfranken. Nach zwei Jahrzehnten endet die Pilgerreihe, die Menschen aus der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und dem Bistum Fulda Jahr für Jahr zusammengeführt hat.
Erzähl doch mal!
Die Herbst-Ausgabe unseres „blick in die kirche-Magazins“ zeigt, welche Kraft im Erzählen und Zuhören liegt. Schauspieler Thomas Rühmann spricht über Glauben und die junge Generation, Kinder stellen ihre liebsten Bibelgeschichten vor und Menschen erzählen, wie befreiend es sein kann, sich etwas von der Seele zu reden. Entdecken Sie in unserem Magazin, was diese und weitere persönliche, überraschende und nachdenkliche Geschichten bewirken können.
Evangelische Hochschule Hessen offiziell eröffnet
Mit einem Festakt und Gottesdienst ist die Evangelische Hochschule Hessen (EHH) am Sonntag offiziell eröffnet worden. Vertreterinnen und Vertreter von Kirche, Politik und Hochschule würdigten die neue Einrichtung als wichtigen Ort für die Ausbildung sozialer Fachkräfte. Die Hochschule verbinde wissenschaftliche Bildung mit christlicher Werteorientierung und leiste einen Beitrag zu gesellschaftlichem Zusammenhalt, Demokratie und sozialer Verantwortung.
Jugendliche backen für weltweite Bildungsprojekte
Die Aktion 5.000 Brote lädt Konfirmandinnen und Konfirmanden ein, gemeinsam mit regionalen Innungsbäckereien Brot für den guten Zweck zu backen. Mit dem Erlös werden Ausbildungsprojekte für junge Menschen in Argentinien und Mosambik unterstützt. Dabei setzen sich die Jugendlichen mit Themen wie Armut, Hunger, Bildungsgerechtigkeit und globaler Ungleichheit auseinander. Zugleich gewinnen sie Einblicke in das Bäckerhandwerk und erleben, wie eigenes Engagement weltweit Perspektiven schaffen kann.
Interkulturelle Woche wirbt für offene Gesellschaft
Alljährlich wirbt die Interkulturelle Wochen bundesweit für Vielfalt und Menschenwürde. 2026 steht sie unter dem Motto „Dafür!“ Anlässlich des Eröffnungsprogramms in Leipzig am vergangenen Wochenende sagte Beate Sträter, Vorsitzende des Ökumenischen Vorbereitungsausschusses: „Es gibt nichts Besseres gegen den Hass, als ein Fest zu feiern, bei dem die Freude und die Freundlichkeit, das Miteinander spürbar und sichtbar werden.“
Können Kirchengebäude gegen Wohnungsnot helfen?
Bezahlbarer Wohnraum wird vielerorts knapp, zugleich stehen Kirchengemeinden vor großen Entscheidungen über die Zukunft von Kirchen, Gemeindehäusern und Pfarrhäusern. Eine digitale Veranstaltungsreihe fragt deshalb, wie Kirche und Diakonie ihre Gebäude und Grundstücke nutzen können, um vor Ort Wohnraum zu schaffen. Zum Auftakt am 30. September diskutiert unter anderem Bischöfin Dr. Beate Hofmann über Chancen und Herausforderungen solcher Projekte.
Thomas Rühmann: Warum Geschichten gegen das Vergessen helfen
Millionen kennen Thomas Rühmann als Dr. Roland Heilmann aus „In aller Freundschaft“. Im blick-Interview spricht der Schauspieler über ein Projekt, das ihn tief bewegt: die Geschichte von neun jungen Frauen, die am Ende des Zweiten Weltkriegs auf einen Todesmarsch geschickt wurden. Warum Erinnern wichtig bleibt, welche Kraft gut erzählte Geschichten haben und weshalb Kirchen dafür besondere Räume sein können, erzählt er im Gespräch mit blick in die kirche.
„Sie waren neun“: Wie ein Jugendprojekt Geschichte neu erzählt
Alles begann mit einer Frage auf einem Friedhof. Jugendliche aus dem sächsischen Wurzen machten sich auf die Suche nach den Spuren der Vergangenheit und stießen auf die Geschichte eines Todesmarsches kurz vor Kriegsende. Aus ihren Nachforschungen entstand ein außergewöhnliches Projekt: Sie übersetzten ein international beachtetes Buch ins Deutsche, gewannen renommierte Preise und sorgten dafür, dass die Schicksale von neun jungen Frauen bis heute weitererzählt werden.
