Bischöfin - Nachrichten und Berichte
Bischöfin warnt vor sozialen Folgen geplanter Reformen
Die kurhessische Bischöfin Beate Hofmann äußert sich unzufrieden mit der Politik der Bundesregierung. Beim Umbau des Sozialstaats vermisst sie soziale Ausgewogenheit. Und infolge der geplanten Pflegereform befürchte sie existenzielle Folgen für die Betroffenen, sagte Hofmann, die den Aufsichtsrat des Evangelischen Werks für Diakonie und Entwicklung leitet, in einem ausführlichen Interview.
CSD Hanau: Gottesdienst setzt Zeichen für Vielfalt
Die Botschaft von der Liebe zwischen Menschen unter Gottes Segen stand im Mittelpunkt des ökumenischen Gottesdienstes zum Christopher-Street-Day (CSD) am 26. Juni in Hanau. Zum fünften Mal eröffnete die Feier das CSD-Wochenende. Die Predigt hielt Bischöfin Dr. Beate Hofmann. Eingeladen hatten der Evangelische Kirchenkreis Hanau, die Katholische City Pastoral Hanau und der Verein CSD Hanau.
Gott sieht dich – auch unterwegs
Zu den Sommerferien wendet sich Bischöfin Dr. Beate Hofmann mit einem persönlichen Gruß und einem Reisesegen an die Menschen. Sie macht Mut, aufzubrechen – mit Vertrauen statt Gewissheit. „Segen heißt zunächst: Gott sieht dich. Dein Leben, dein Weg, deine Entscheidungen sind ihm nicht gleichgültig“, so Hofmann. Ein stärkender Zuspruch für alle, die unterwegs sind – nah oder fern.
Wo der Kopf freier wird und man freier atmet
Ein Spaziergang im Wald, eine Regenpause, Zeit zum Atmen: Bischöfin Beate Hofmann spricht im Freien über die Kraft der Natur, über Klarheit im Kopf und den Blick auf das, was wächst – und bedroht ist. Ein Gespräch über den Wald als Lebensraum, Herausforderungen und einen leisen Ort, an dem sich Gedanken ordnen.
Kirchenprogramm begeisterte Tausende
Das Abschlusswochenende steht noch bevor, die Resonanz ist schon jetzt herausragend: Annähernd 75.000 Menschen besuchten bis Donnerstagabend die Angebote an den vier verschiedenen Standorten der Kirchen auf dem Hessentag. Zum Landesfest gestalteten das Bistum Fulda, die EKKW und die EKHN ein gemeinsames Programm, unterstützt von der Diakonie Hessen und dem Caritasverband für die Diözese Fulda. Mit dem Motto „Im Herzen eins“ setzten sie ein starkes ökumenisches Zeichen.
Kirche warnt vor Einschränkung des Asylrechts
Seit einer Woche gilt das neue Gemeinsame Europäische Asylsystem (GEAS). Während die Bundesregierung auf mehr Ordnung und Kontrolle setzt, äußern Kirchen und Organisationen deutliche Kritik. Bischöfin Dr. Beate Hofmann bezeichnet das Asylrecht als „Anker der Menschenwürde“. Auch die Evangelische Kirche in Deutschland und „Brot für die Welt“ warnen vor einer Verschiebung zulasten des Flüchtlingsschutzes.
Ökumenischer Gottesdienst zum Hessentag in Fulda
Was verbindet Menschen, ohne Unterschiede einzuebnen? Mit dieser Frage beschäftigten sich Bischöfin Dr. Beate Hofmann von der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und Bischof Dr. Michael Gerber vom Bistum Fulda beim ökumenischen Hessentagsgottesdienst am Sonntag (14. Juni) auf dem Fuldaer Domplatz. In ihrer dialogischen Predigt deuteten sie das Leitwort „Im Herzen eins“ als Auftrag für Kirche und Gesellschaft. Zugleich machten sie deutlich: Einheit entsteht nicht durch Gleichförmigkeit.
Partnerkirchen beraten über Zukunft kirchlicher Arbeit
Eine Woche lang haben leitende Vertreterinnen und Vertreter der Partnerkirchen der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck in Rumänien über die Zukunft kirchlicher Arbeit beraten. Bei der Konsultation in Sibiu/Hermannstadt ging es um sinkende Kirchenbindung, neue Formen von Gemeinde, das Miteinander von Haupt- und Ehrenamtlichen und die Frage, wie Kirchen in sehr unterschiedlichen Kontexten voneinander lernen können.
Internationale Konsultation in Rumänien
Wie kann Kirche auf schwindende Bedeutung in der Gesellschaft reagieren? Darüber sprechen leitende Geistliche der Partnerkirchen der EKKW bei einer Konsultation vom 1. bis 7. Juni im rumänischen Sibiu. Im Mittelpunkt stehen neue Formen kirchlicher Arbeit, das Miteinander von Haupt- und Ehrenamtlichen sowie gemeinsame Herausforderungen wie die wachsende Distanz vieler Menschen zur Kirche.
10 neue Pfarrerinnen und Pfarrer für die Landeskirche
Sie gestalten die Zukunft der Evangelischen Kirche mit: 10 Theologinnen und Theologen wurden am Sonntag, 24. Mai, in einem Festgottesdienst in der Stadtkirche St. Marien in Homberg/Efze (Kirchenkreis Schwalm-Eder) ordiniert und damit offiziell in ihr Amt als Pfarrpersonen der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) eingeführt.
