Bischöfin - Nachrichten und Berichte
Evangelische Kirchen sorgen sich um jüdisches Leben
Antisemitismus hat in Deutschland in den vergangenen Jahren in bedrückender Weise zugenommen. Jüdinnen und Juden erleben massive Anfeindungen und Bedrohungen im Alltag, auf der Straße, an Schulen und Hochschulen, in Kultur und Öffentlichkeit und in den sozialen Medien. Vor diesem Hintergrund bekräftigen die evangelischen Kirchen in Hessen ihre Verbundenheit mit allen Jüdinnen und Juden.
Evangelische Kirche veröffentlicht Mitgliedschaftsdaten
Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat die Mitgliedschaftsdaten für 2025 veröffentlicht. Zum Stichtag 31. Dezember 2025 gehörten rund 17,4 Millionen Menschen einer der 20 Landeskirchen der EKD an – ein Rückgang um 3,2 Prozent durch Sterbefälle und Austritte. Auch die Evangelische Kirche von Kurhessen‑Waldeck verzeichnete einen Rückgang: Die Mitgliederzahl sank auf 666.489 (Vorjahr: 687.526), das entspricht 3,1 Prozent.
Gemeinsam unterwegs im Fasten
Mit dem Ende des muslimischen Fastenmonats Ramadan rücken Fasten, Besinnung und das Fest des Fastenbrechens in den Mittelpunkt. Der Ramadan ist Teil des religiösen Alltags in Deutschland und fällt in diesem Jahr mit der christlichen Fastenzeit zusammen. Konkrete interreligiöse Begegnung zeigte ein Fastenbrechen im Kirchenkreis Hanau Anfang März, an dem auch Bischöfin Dr. Beate Hofmann teilnahm.
Kampagne für Verantwortung und Respekt
Nach den Kommunalwahlen in Hessen am 15. März unterstreichen die christlichen Kirchen ihr zentrales Anliegen: Demokratie lebt vom Mitmachen, vom Einsatz für die Würde jedes Menschen und von einem respektvollen gesellschaftlichen Miteinander. Bischöfin Dr. Beate Hofmann dankte allen, „die gestern gewählt und einen Beitrag zur Stärkung der Demokratie geleistet haben“. Mit der ökumenischen Kampagne „Aufstehen für …“ hatten die Kirchen im Vorfeld zu Verantwortung, Menschenwürde, Vielfalt und Zusammenhalt aufgerufen.
Bischöfin Dr. Beate Hofmann besuchte Kirchenkreis Hanau
Bischöfin Dr. Beate Hofmann hat den Kirchenkreis Hanau besucht. Auf dem Programm der Besuchsreise vom 4. bis 6. März standen Gespräche zur Jugendarbeit, zum Ehrenamt und zur pfarramtlichen Praxis ebenso wie Begegnungen mit Haupt- und Ehrenamtlichen. Dabei verschaffte sich die Bischöfin einen umfassenden Eindruck von der vielfältigen kirchlichen Arbeit im Kirchenkreis und den Themen, die die Menschen vor Ort bewegen.
Kleine Riesen Nordhessen: Bischöfin Hofmann ist neue Botschafterin
Die Bischöfin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Dr. Beate Hofmann, ist neue Botschafterin der Kleinen Riesen Nordhessen. Der gemeinnützige Träger unterstützt mit seinem Kinder-Palliativ-Team unheilbar erkrankte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sowie ihre Familien in Nordhessen. Bischöfin Hofmann möchte dazu beitragen, dass Betroffene in dieser extremen Situation nicht alleingelassen werden.
Für Gleichberechtigung muss weiter gerungen werden
Der Weltfrauentag am 8. März ist weit mehr als ein Kalendereintrag mit Blumen und Social‑Media‑Posts. Als politischer Aktionstag macht er weltweit auf die Rechte von Frauen, auf Gleichberechtigung und bestehende Ungerechtigkeiten aufmerksam – von Gewalt über die Lohnlücke bis zur fehlenden Repräsentanz in Führungspositionen. „Ich stehe auf für Gleichberechtigung, um die weiter gerungen werden muss“, sagt Bischöfin Dr. Beate Hofmann.
Rufe nach Frieden und Deeskalation
Am Samstagmorgen haben Israel und die USA einen Angriff auf Iran begonnen. Nach Medienberichten kam es zu Explosionen in Teheran und anderen iranischen Städten. Zudem wurden Gegenangriffe auf Israel sowie auf weitere Länder in der Region gemeldet. Zur Eskalation äußerte sich die Bischöfin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW), Dr. Beate Hofmann, mit einem Appell für Frieden.
Bischöfin: Solidarität üben und füreinander beten
Seit vier Jahren leidet die Ukraine unter dem russischen Angriffskrieg. In Kassel zeigt die St.-Josephskirche auf dem Rothenberg, wie Hilfe konkret aussehen kann: als Ort humanitärer Unterstützung, des Gebets und der Solidarität über Religions- und Weltanschauungsgrenzen hinweg. Bischöfin Dr. Beate Hofmann sieht in dem Engagement eine Antwort auf die Frage, was Christinnen und Christen für Kriegs- und Krisengebiete tun können. [mit Video]
Stilles Gedenken an die Opfer des Anschlags von Hanau
Zum sechsten Jahrestag des rassistisch motivierten Anschlags vom 19. Februar 2020 wird in Hanau erneut der neun Ermordeten gedacht. Bischöfin Dr. Beate Hofmann ruft dazu auf, Rassismus entschieden entgegenzutreten. In Hanau finden stille Gedenkakte und Kranzniederlegungen statt. Der Hanauer Dekan Dr. Martin Lückhoff betont die Bedeutung des Zuhörens: „Wichtig ist, dass Menschen mit ihrer Trauer nicht alleine gelassen werden.“
