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Zwei Hände halten ein Handy, um Kunstinstallation „Gaia” von Luke Jerram im Dom St. Blasien zu fotografieren. Foto: Thomas Arzner, pfarrbriefservice.de

Kunstinstallation „Gaia” von Luke Jerram im Dom St. Blasien. Foto (Ausschnitt): Thomas Arzner, pfarrbriefservice.de

Machen Sie mit! Sommeraktion "Schnappschüsse"

In unserer Newsletter-Rubrik "Ins Bild gesetzt" suchen wir immer wieder nach Bildern, die Veränderungen "ins Bild setzen". Haben Sie vielleicht ein Foto, ein Bild, das für Sie in besonderer Weise eine Veränderung zum Ausdruck bringt, eine Veränderung, die Ihnen viel bedeutet oder die Sie besonders schön finden oder …

Unsere Sommeraktion 2026: “Schnappschüsse”
Wir haben Sie nach einem Schnappschuss aus der sommerlichen Urlaubszeit gefragt: 
einen irritierenden … anregenden … rätselhaften … schönen … humorvollen … reformorientierten … besinnlichen … Heimatgefühle weckenden oder Fernweh auslösenden Schnappschuss. 

Hier sind die Schnappschüsse, besten Dank für Ihre Mitwirkung:

Ein Torbogen in Metsavan, Armenien mit einem Vers aus dem Johannes-Evangelium. Foto: Thomas Niedling

Foto: Thomas Niedling

"Fröhliches Bibelraten in Armenien"

Ein Foto vom 1. August 2026 aus Metsavan (Region Lori, nördlichstes Dorf vor Georgien) vor dem Eingang zum Gelände der katholischen Kirche.
Wenn man außer den lateinischen Zeichen nur griechische und halbwegs kyrillische Buchstaben entziffern kann, dann ist man froh, dass weltweit wenigstens die arabischen Zahlen helfen. In dem sehr stark christlich geprägten Land begegnet einem an vielen Kreuzen auf Gipfeln, neben Kirchen, aber auch vor und hinter jedem Ort an den vielen Kreuzen ein spannender Satz aus der Bibel. So war tägliches Rätseln angesagt.

Im vorliegenden Fall war die Lösung:
Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.
Johannes 10, 9

   Thomas Niedling

Jesus als Souvernir-Figur zwischen berühmten Fußballern. Foto: Heike Wilhelm

Foto: Heike Wilhelm

Souvenir

Ich habe vor 3 Jahren dieses Foto in San Marino gemacht. In diesem kleinen, sehr hübschen Zwergstaat reihen sich viele kleine (Souvenir-) Läden aneinander, und ich konnte an diesem Jesus zwischen den berühmten Persönlichkeiten einfach nicht vorbeigehen, ohne ein Foto zu machen, schon allein deshalb, weil es ein prima Einstieg ist für den Unterricht in der Jahrgangsstufe 11 zum Thema: Religion erfahren.

   Heike Wilhelm

Ein Sommermorgen in Grifte, zu sehen ist ein Steg, der auf einen See hinausführt. Foto: Julia Hofmann

Foto: Julia Hofmann

Mein Bild eines Sommermorgens

Mein Bild eines Sommermorgens in Grifte: Mein Moment innezuhalten, zu sortieren und mit Gott ins Gespräch zu kommen, bevor der Tag mit 4 Kindern, 2 Hunden und Haushalt startet. Ich versuche hier mindestens 3x die Woche ganz intensiv Gott nah zu kommen und meine Kraft für den Tag zu holen!

   Julia Hofmann 

Ein großes Kruzifix an der Seitenwand einer Kirche. Darunter das Hinweis-Schild für den Notausgang. Foto: Susanna Maibaum

Foto: Susanna Maibaum

Notausgang

Dieses Bild habe ich in einer Kirche in Venedig gemacht. Jesus als Notausgang ... das musste ich einfach fotografieren!

   Susanna Maibaum 

Eine Tüte Süßigkeiten mit dem Produktnamen "Gott & Blandat". Foto: Susanna Maibaum

Foto: Susanna Maibaum

Und jetzt (Lieblings)Bilder der Veränderung:

Die farblich unterlegten Bilder sind die aktuellen Einsendungen.

Darunter sehen Sie ausgewählte Fotos aus der Rubrik “Ins Bild gesetzt” unseres Reformprozess-Newsletters “Anders Kirchen werden – Nachrichten aus den Veränderungsprozessen unserer Landeskirche”.   

Eine Photovoltaik-Anlage auf einem Dach, auf dem sich die Begrünung immer weiter auswächst. Foto: Susanne Rappe-Weber

Eine Photovoltaik-Anlage auf einem Dach, auf dem sich die Begrünung immer weiter auswächst. Foto: Susanne Rappe-Weber

Mein Blick aus dem Küchenfenster …

… fiel viele Jahre lang auf die Dachpappe über dem Garagendach, schwarz und hässlich, so ist es eben. Irgendwann kam der Impuls, nochmal nachzufragen, ob die Statik nicht doch eine Begrünung zulässt. Tatsächlich, das geht. Flechten machten sich breit, Sukkulente fanden Raum, Löwenzahn und Klee, Gräser und Ahornschösslinge – das pure grüne Leben mit Insektenmusik vor dem Küchenfenster.

Nochmal drei Jahre später hielt eine Photovoltaik-Anlage bei uns Einzug und benötigte den Platz auf dem Flachdach. Schwarze Glasplatten mit Metalleinfassung, in Reihen schräg aufgebaut. Ästhetisch gesehen eine Zumutung – andererseits: Platz für das Grünzeug gibt’s dazwischen ja immer noch.

Und angesichts der spürbaren Veränderungen durch den Klimawandel beruhigt mich der Blick aus dem Küchenfenster täglich aufs Neue: Es gibt Lösungen.

Text und Foto: Susanne Rappe-Weber

 

Schönheit

Vergängliche Schönheit - die Schönheit der Vergänglichkeit.

Foto: Benjamin Schäfer
 

Ein verblühter Strauß Tulpen in Rot-Orange-Gelb-Tönen: "Vergängliche Schönheit - die Schönheit der Vergänglichkeit." Foto: Benjamin Schäfer

Ein verblühter Strauß Tulpen in Rot-Orange-Gelb-Tönen: "Vergängliche Schönheit - die Schönheit der Vergänglichkeit." Foto: Benjamin Schäfer

Schriftzug "no future" mit durchgestrichenem n. Bild: EKKW-Stabsstelle Reformprozess

Bild: EKKW-Stabsstelle Reformprozess

Hinweisschild zu einem Café mit dem Namen "Café Leben". Foto: privat

Foto: privat

Werbeplane an einem Gerüst, das an der Fassade einer Kirche steht. Die Botschaft: Trotz Sanierung: Die Kirche ist offen.

Foto (Ausschnitt): Peter Weidemann, pfarrbriefservice.de

Hinweiszettel auf einer Kellertür: "Bitte das Licht nicht asschalten [sic!] – sonst fällt das Internet aus. Foto: privat

Foto: privat

Weißes Fadenknäuel auf schwarzem Grund, "verworren", Christian Schauderna, medio.tv/schauderna

Foto: Christian Schauderna, medio.tv/schauderna

Innenraum der Kirche Notre-Dame-du-travail in Paris im Stil einer Industriehalle. Foto: Silke Bremer

Kirche Notre-Dame-du-travail in Paris. Foto: Silke Bremer

Eine Kirche am Straßenrand: eine Hütte zwischen anderen Hütten, der Eingang ist mit einem lila Tuch markiert. Die Straße führt in die Armenviertel von Kenias Hauptstadt Nairobi. „Der nächste Gottesdienst von heute aus ist am Samstag um 9 Uhr morgens“, steht da auf Kisuaheli. Foto: privat

Eine Kirche am Straßenrand: Die Straße führt in die Armenviertel von Kenias Hauptstadt Nairobi. „Der nächste Gottesdienst von heute aus ist am Samstag um 9 Uhr morgens“, steht da auf Kisuaheli. Foto: privat

Lila Leuchtschrift "Holy Glow" mit Herz. Foto: medio.tv/schauderna

Foto: medio.tv/schauderna

Das Schaufenster eines aufgelassenen geschäftes, vermutlich einer Metzgerei. Über dem Fenster steht "Fleichwaren". Im Fenster u.a. ein weißer Kreuz. Unter dem Fenster ein buntes Graffiti mit der weißen Inschrift  "Neues Land". Foto: privat

Foto: privat

Die Aufforderung "Dreh bitte durch" ist in dicker roter Schrift auf eine Hauswand gesprüht. Foto: Peter Weidemann, pfarrbriefservice.de

Foto: Peter Weidemann, pfarrbriefservice.de

Ausschnitt von einem Hinweisschild in einer Fahrstuhlkabine. Der Text "Beginn der Befreiung: nach ca. 25 Minuten" ist rot eingekreist. Foto: privat

Foto: privat

Eine Flamme rechts in einer sehr dunklen, violetten Farbfläche, die zum Feuer hin etwas heller wird. Foto (Ausschnitt): Peter Weidemann, pfarrbriefservice.de

Foto: Peter weidemann, pfarrbriefservice.de

Eine abstrakte Zeichnung: hören und bewegen. Zeichnung: Birgitta Schwansee (© Stabsstelle Reformprozess).

Zeichnung: Birgitta Schwansee (© Stabsstelle Reformprozess)

«Das Bild ist die Mutter des Wortes.»
Hugo Ball (1886-1927), deutscher Schriftsteller und Kulturkritiker, Mitbegründer der Dada-Bewegung