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Schmerzgrenze
Kurzspielfilm von Marianne Ulrichsen
Norwegen 2024, 18 Minuten

Ächzen, Stöhnen, das dumpfe Klatschen, wenn Körper auf den Boden aufprallen – was martialisch klingt, ist Sportunterricht. Vilja trainiert im Zweikampf Ringen. Wo ist die Schmerzgrenze? Diese Frage beschäftigt die 12-Jährige gleich in mehrfacher Hinsicht. Denn auch zu Hause ist seit einiger Zeit alles anders als vorher: Eltern getrennt, der Vater depressiv. Die Mutter hat einen neuen Partner und dessen Tochter ist auch noch der Star im Ringerinnen-Team. Viel zu verkraften. Zunächst sehr in sich zurückgezogen, öffnet sich Vilja zaghaft nach und nach. Unerwartete Unterstützung bekommt sie von ihrer neuen „Schwester“. Am Ende ist Vilja eine Kämpferin, aufgeben ist keine Option.  Der Film selbst bietet einen Einstieg in eine Vielzahl von Themen: Persönlichkeitsentwicklung, Familie, Alleinsein, Trennung der Eltern, die Entdeckung und Umsetzung eigener Bedürfnisse bis hin zu Einblick in eine Sportart, die nicht überall zum alltäglichen Schulprogramm gehört. (ig)

Besonders geeignet für:

Schule
Außerschulische Kinder- und Jugendarbeit
Familien- und Erwachsenenbildung

 

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werden.