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Sie dauerte vom 21. bis 23. Oktober: Die Homberger Synode von 1526. Ein wichtiger Ort war die Homberger Stadtkirche St. Marien.

Sie dauerte vom 21. bis 23. Oktober: Die Homberger Synode von 1526. Ein wichtiger Ort war die Homberger Stadtkirche St. Marien.

Homberg (Efze) / ekkw.de, ekkw.media und epd
Veröffentlicht 18 Feb 2026

Auftakt mit Festakt am 21. Februar

Mit einem Festakt am 21. Februar in der Stadtkirche St. Marien im nordhessischen Homberg (Efze) beginnt das Jubiläumsjahr „500 Jahre Homberger Synode“. Diese Versammlung beschloss im Jahr 1526, die Reformation in Hessen einzuführen. Insgesamt 118 Veranstaltungen in Homberg und den umliegenden Städten und Gemeinden stehen bis zum Reformationstag am 31. Oktober auf dem Programm.

Für Dr. Jürgen Helm, Projektbeauftragter der EKKW für das Jubiläum, endet damit eine intensive Phase. Der 63-Jährige war zwei Jahre für die Vorbereitungen tätig. Auch, wenn sein Vertrag zum 31. Januar endete, bleibt er dem Jubiläumsjahr verbunden: Als Ehrenamtlicher im Geschichtsverein ist er für einzelne Veranstaltungen selbst verantwortlich, zudem engagiert er sich im Kirchenvorstand und will zahlreiche Termine besuchen.

Portraitfoto von Dr. Jürgen Helm
«Am meisten Freude bereitet mir, dass wir so viele unterschiedliche Gruppen unter dem Label 500 Jahre Homberger Synode zusammengebracht haben.»
Dr. Jürgen Helm, Projektbeauftragter

Breite Beteiligung aus Stadt und Region

Nach Einschätzung von Helm war die Bereitschaft zur Mitarbeit von Beginn an hoch. „Eine grundsätzliche Begeisterung war da“, sagt er. In Homberg selbst sei das Thema schon länger präsent gewesen. Ziel sei es gewesen, möglichst viele Akteure einzubinden wie Kirchen, Vereine, Kommunen, Schulen und Initiativen.

Eine Steuerungsgruppe mit Vertretern aus Kommune, Landeskirche, dem Evangelischen Forum Schwalm-Eder, der LEADER-Region (EU-Programm für ländliche Entwicklung) und dem Tourismusservice Rotkäppchenland hat Entscheidungen getroffen. Helm habe vermittelt, Verbindungen hergestellt und Anregungen aufgenommen. Nur wenige Ideen hätten nicht in den Rahmen gepasst.

Das Leitmotiv „Reformation / Transformation / 1526-2026“ vermittelt die zentrale Botschaft des Reformationsjubiläums und setzt Signale für die Zukunft.

Das Leitmotiv „Reformation / Transformation / 1526-2026“ vermittelt die zentrale Botschaft des Reformationsjubiläums und setzt Signale für die Zukunft.

Ausstellung im Einkaufszentrum als ein Höhepunkt

Als einen der Höhepunkte des Programms bezeichnet Helm eine geplante Ausstellung in einem Einkaufszentrum in Homberg. In Kooperation mit einer Haupt- und Realschule haben Schülerinnen und Schüler im Alter von 13 bis 15 Jahren 16 großformatige Ausstellungstafeln zur Homberger Synode erarbeitet. Die Ausstellung wird im Foyer eines Einkaufszentrums gezeigt.

Für Helm ist das Projekt bewusst niedrigschwellig angelegt. Die Tafeln vermittelten kurze, leicht erfassbare Informationen zur Reformation und zur Bedeutung der Synode von 1526. „Die Menschen werden nicht daran vorbeikommen“, sagt er. Er hebt hervor, dass sich auch Jugendliche ohne christlichen Hintergrund beteiligt hätten. „Es ist uns gelungen, über Konfessionsgrenzen hinaus aktiv zu werden.“ Die große Beteiligung mache das Projekt für ihn besonders reizvoll. „Es wird spektakulär“, sagt Helm.

🎧 Audio‑Box zum Thema

Alles Gute zum Geburtstag – also, naja, zum 500. Geburtstag der evangelischen Kirche in Hessen! Dieses Jubiläum wird im nordhessischen Homberg/Efze gefeiert. Da fand nämlich 1526 die Homberger Synode statt. EKKW-Radioreporter Torsten Scheuermann hat sich damit beschäftigt und stellt im Audio-Beitrag Hintergründe und Veranstaltungen vor. 

Konzerte, Vorträge und Gottesdienste

Zu den 118 Veranstaltungen zählen Konzerte, Theateraufführungen, Stadtführungen und Vorträge. Eine Vortragsreihe des Geschichtsvereins beginnt am 4. März im Haus der Reformation und trägt den Titel „Mit dem Glauben Staat machen“. Insgesamt sei das Programm bewusst vielfältig angelegt, sagt Helm. „Es ist alles dabei.“ Helm zeigt sich überzeugt, dass das Jubiläum ein breites Publikum ansprechen wird.

Bei der Terminplanung wurde Rücksicht auf Ferienzeiten genommen, da viele Veranstaltungen von Ehrenamtlichen getragen werden. Auch Großereignisse wie die Fußballweltmeisterschaft seien berücksichtigt worden.

Beteiligung vieler Gruppen

Das Projektziel sei erreicht: ein gemeinsamer Veranstaltungskalender, die Einbindung unterschiedlichster Gruppen, die Koordination der Angebote sowie die Erstellung eines Jubiläumsmagazins und einer Webseite. „Am meisten Freude bereitet mir, dass wir so viele unterschiedliche Gruppen unter dem Label 500 Jahre Homberger Synode zusammengebracht haben“, sagt Helm. Das Jubiläum sei keine rein kirchliche Veranstaltung, sondern werde von vielen getragen.

Das Jubiläumsjahr endet am 31. Oktober mit einem Gottesdienst zum Reformationstag, in dem die Bischöfin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Beate Hofmann, predigen wird. Der Eintritt zu vielen Veranstaltungen ist frei. Weitere Informationen und das Jubiläumsmagazin stehen online zur Verfügung.

Das Portraitfoto zeigt Bischöfin Dr. Beate Hofmann

Von der Beharrlichkeit neuer Ideen

In einem ausführlichen Beitrag zur Homberger Synode beschreibt Bischöfin Dr. Beate Hofmann das hessische Reformationsereignis von 1526 als ein „Lehrstück darüber, wie sich Kirche verändert“. Landgraf Philipp habe damals nicht allein entschieden, sondern Vertreter verschiedener gesellschaftlicher Gruppen – von Adligen über Städtevertreter bis hin zu Priestern und Mönchen – zu einem „freundlichen und christlichen Gespräch“ eingeladen. Damit habe er ein Beteiligungsprinzip begründet, das für die evangelische Kirche bis heute prägend sei: „Niemand entscheidet allein, sondern Leitung wird gemeinsam wahrgenommen.“

Hofmann betont, die Synode sei ein frühes Beispiel dafür, wie in komplexen Situationen neue Ideen entstünden, wenn möglichst unterschiedliche Menschen zusammenkämen. Die Beteiligten seien damals „Schritte ins Unbekannte“ gegangen, ohne zu wissen, wohin der Weg führe. Obwohl Martin Luther die aus der Synode hervorgegangene Kirchenordnung kritisch beurteilt und als „Haufen Gesetze mit so mächtigen Worten“ abgelehnt habe, hätten die neuen Gedanken dennoch Veränderungen ausgelöst: „Auch Ideen, die noch nicht in der Breite angenommen werden können, setzen trotzdem Veränderung in Gang.“

Landgraf Philipp habe trotz der lutherischen Kritik zentrale Impulse aufgegriffen und Bildung wie Diakonie gestärkt – etwa durch die Gründung der Universität Marburg 1527 sowie den Aufbau von Hospitälern aus ehemaligen Klöstern. Diese Einrichtungen seien zu „reformatorischen Keimzellen“ geworden.

Mit Blick auf die Gegenwart zieht Hofmann Parallelen: Auch heutige Kirche und Gesellschaft befänden sich in einer Zeit der Transformation. Wie vor 500 Jahren brauche es Beteiligung, Mut zu neuen Wegen und ein klares christliches Zeugnis, „die Botschaft von der Liebe Gottes, die allen Menschen gilt“.

Der vollständige Text von Bischöfin Hofmann vertieft diese historischen Linien und verbindet sie mit aktuellen Perspektiven kirchlicher Veränderung:

Homberg und Schwalmstadt sind Reformationsstädte Europas

Homberg (Efze) und Schwalmstadt tragen ab sofort den Titel «Reformationsstadt Europas». Die Auszeichnung wird von der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) an Städte verliehen, die eine besondere Bedeutung für die Geschichte der Reformation haben oder sich aktiv mit ihrem reformatorischen Erbe auseinandersetzen. Am 2. Juni wurden die Ernennungsurkunden von GEKE-Generalsekretär Dr. Fischer überreicht.

blick
Die Sonnenuhren der Homberger Stadtkirche

Schatten statt Sekundenzeiger: In Homberg erzählen sechs Sonnenuhren von einer Welt ohne Sekundenzeiger. Die Stadtkirche St. Marien bewahrt diese Zeitzeugen, die einst Mönchen und Türmern Orientierung gaben. Ihr Schatten verrät bis heute, wie spät es ist – und lädt ein, innezuhalten und dem Rhythmus des Lichts zu folgen. Wir stellen die Besonderheiten der Kirche in der Reformationsstadt vor.

Richter: «Die Idee der Demokratie ist nicht tot. Sie lebt.»

Unter der Frage «Was stärkt die Demokratie?» stand der traditionelle Adventsempfang der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck am Freitagabend (5.12.). Dazu hatte Bischöfin Dr. Beate Hofmann nach Homberg (Efze) geladen – jenen Ort, an dem die evangelische Kirche in Hessen Gestalt angenommen hatte: Landgraf Philipp hatte Homberg vor 499 Jahren für die erste Synode in Hessen ausgewählt.

Einblicke in Geschichte und Gegenwart

Auf der Website zum Jubiläum synode500.de laden neben Bischöfin Dr. Hofmann weitere Autorinnen und Autoren dazu ein, die vielfältigen Hintergründe der hessischen Reformation neu zu entdecken – von prägenden Menschen und Orten bis zu ihren weitreichenden Auswirkungen bis heute. Ihre Impulse folgen dem Leitmotiv: Begegnen. Gestalten. Erneuern.

Dr. Jürgen Helm - Du schreibst Geschichte – Landgraf Philipp, die Homberger Synode und die Reformation in Hessen

Zum Artikel: www.synode500.de/impulse/homberger-synode  

Über den Autor: Dr. Jürgen Helm war bis zum 31. Januar 2026 Projektbeauftragter zur Vorbereitung des Reformationsjubiläums 2026.

Bendix Balke: Europa im Blick – François Lambert, der französische Reformator Hessens

Zum Artikel: www.synode500.de/impulse/francois-lambert

Über den Autor: Bendix Balke ist evangelischer Pfarrer, interkultureller Trainer und persönlicher Referent der Bischöfin der Evangelischen Kirche von Kurhessen‑Waldeck.

Dierk Glitzenhirn: Gegen einen hilflosen Glauben – Diakonische Arbeit heute

Zum Artikel: www.synode500.de/impulse/diakonische-arbeit

Über den Autor: Dierk Glitzenhirn ist Pfarrer der EKKW, Leiter des Evangelischen Forums Schwalm‑Eder, Studierendenpfarrer in Fulda und Vorsitzender der Altenhilfe Treysa.

Silvia Scheffer: Werkraum Treysa – Ein Ort der Begegnung und Gemeinschaft

Zum Artikel: www.synode500.de/impulse/werkraum-treysa

Über die Autorin: Silvia Scheffer arbeitet im Diakonischen Werk des Kirchenkreises Schwalm‑Eder in der Beratung für Asylsuchende und engagiert sich im Arbeitskreis für Toleranz und Menschenwürde.

Timo Janssen: Eine Idee, die seit 500 Jahren wirkt – Die Hessische Stipendiatenanstalt in Marburg

Zum Artikel: www.synode500.de/impulse/stipendiatenanstalt

Über den Autor: Timo Janssen ist seit 2024 Repetent der Hessischen Stipendiatenanstalt der Philipps‑Universität Marburg.

Dr. Martin Streck & Dr. Stefan Wick: 500 Jahre Homberger Synode – ökumenisch gesehen

Zum Artikel: www.synode500.de/impulse/okumene

Über die Autoren: Dr. Martin Streck ist Gemeindepfarrer in Maintal‑Dörnigheim und Catholica‑Referent im Landeskirchenamt der EKKW. Dr. Stefan Wick ist Diakon und Diözesanbeauftragter für Ökumene im Bistum Fulda.

Alle Impulse auf synode500.de

Weitere Autorinnen und Autoren laden auf der Sonderseite zum Jubiläumsjahr dazu ein, die Wirkkräfte der hessischen Reformation in all ihren Facetten neu zu entdecken. 

Alle Impulse unter www.synode500.de/impulse

Dennis Willershausen: Die Glocke, die nicht verstummte - Wie die Reformationsglocke von Homberg Krieg, Zerstörung und Vergessen überlebte - Über den Autor: Dennis Willershausen war von 2008 bis 2019 Türmer an der Homberger Stadtkirche St. Marien und ist ein anerkannter Experte für Kirchenglocken.

Hans-Joachim Simm: Erinnerung ist Zukunft – Warum unsere Gedenkkultur wach bleiben muss - Über den Autor: Hans‑Joachim Simm, Dr. phil., war bis 2009 Leiter des Insel Verlags, des Verlags der Weltreligionen und der edition unseld; langjähriger Hochschuldozent und Publizist.

Johannes Schilling: Reformation ohne Rückkehr – Das Ende der Klöster in Hessen - Über den Autor: Johannes Schilling ist Professor emeritus für Kirchen- und Dogmengeschichte der Universität Kiel und stammt aus Melsungen.

Katrin Wettlaufer: Neue Wege in der medizinischen Versorgung – Das Konzept Knüll gesund - Über die Autorin: Katrin Wettlaufer ist Gesundheitskoordinatorin im Schwalm‑Eder‑Kreis.

Beate Voiges: Beitrag: Reformation reloaded – Junge Kunst im Zeichen der Synode - Über die Autorin: Beate Voiges ist Lehrerin für Kunst und Deutsch an der Bundespräsident‑Theodor‑Heuss‑Schule in Homberg (Efze).

Otto Wohlgemuth: Rebell mit Bibel – Johann Sutel – der (fast) vergessene Reformator aus Morschen - Über den Autor: Otto Wohlgemuth ist Gründer und ehemaliger Sprecher des Arbeitskreises Ortsgeschichte Morschen.

Eva Hillebold & Christoph Baumanns: Kirche, Krise, Kreativität: Lust auf Veränderung – Reformprozess der EKKW - Über die Autorin und den Autor: Eva Hillebold ist Pfarrerin und leitet die Stabstelle Reformprozess der EKKW. Christoph Baumanns arbeitet ebenfalls in der Stabsstelle Reformprozess und ist Kommunikationsbeauftragter für kirchliche Transformationsprozesse.

Homberger Synode: Was 1526 geschah

Das beginnende 16. Jahrhundert war eine Zeit großer Umbrüche. 2026 ist es genau 500 Jahre her, dass es in Homberg (Efze) ein Treffen gab, dessen Folgen bis heute spür- und sichtbar sind: die Homberger Synode.

Wir befinden uns im Jahr 1526, neun Jahre zuvor hatte der Theologe Martin Luther seine umstrittenen 95 Thesen veröffentlicht und die Reformation eingeleitet. Der erst 22 Jahre alte Landgraf Philipp von Hessen war von Luthers Ideen begeistert. Damals war es üblich, dass ein Landesherr seinen Untertanen ihre Religion vorschrieb. Doch Philipp fällte keine einsame Entscheidung, sondern ging einen anderen, völlig neuen Weg: Er ließ die Sache erstmal ausgiebig diskutieren.
 

Skulptur des Landgrafen Philipp von Hessen auf dem Homberger Marktplatz.

Skulptur des Landgrafen Philipp von Hessen auf dem Homberger Marktplatz.

Dazu lud er nicht nur Geistliche, sondern auch Vertreter der Ritterschaft und der Stände ein sich in Homberg zu versammeln, das verkehrsgünstig lag, ausreichend Herbergen bot und in der Stadtkirche Platz für diese Synode hatte. Sie dauerte vom 21. bis 23. Oktober und begann damit, dass 158 Thesen vorgetragen wurden, die der französische Theologe François Lambert vorbereitet hatte – und die auch an der Kirchentür ausgehängt wurden. Darüber wurde in den folgenden Tagen mit Gegenthesen gestritten. Schließlich stimmte die Homberger Synode Lamberts Plänen zu, die unter anderem die Selbstverwaltung der Kirchengemeinden, eine Kirchenführung nach dem Synodalprinzip (Laien und Geistliche entscheiden gemeinsam), die Auflösung der Klöster und die Einrichtung von Schulen für Mädchen und Jungen sowie die Gründung einer Universität enthielten.

Doch offenbar bekam Philipp Angst vor der eigenen Courage und suchte Rat bei Martin Luther selbst. Der fand die Veränderungen zu abrupt. Die Folge: Die Beschlüsse traten nie in Kraft. Und dennoch ging die Synode nicht wie das legendäre Hornberger Schießen aus, denn viele wichtige Impulse setzte der Landgraf doch um.

Ort des Geschehens: Die Homberger Stadtkirche St. Marien

Ort des Geschehens: Die Homberger Stadtkirche St. Marien

Die 37 hessischen Klöster wurden geschlossen und oft in Hospitäler umgewandelt, in Haina und Merxhausen gibt es sie als Kliniken bis heute. Volksschulen wurden vielerorts eingerichtet. Eine stolze Tradition begann 1527, als Philipp in Marburg die erste evangelische Universität Europas begründete. Sein Berater François Lambert wurde dort Professor, starb aber bereits 1530 an der Pest.

Die Homberger Synode liegt 500 Jahre zurück, doch die Idee, durch Rede und Gegenrede zu einer Entscheidung zu kommen, ist höchst modern. Ein guter Grund zu feiern.

www.synode500.de

Auf der Website zum Jubiläum ‚500 Jahre Reformation in Hessen‘ sind viele Hintergründe, Veranstaltungen und Materialien rund um die Homberger Synode von 1526 und ihre Bedeutung für Kirche und Gesellschaft zu finden.