Herbsttagung 2011 der Landessynode
Nahost-Krieg: Evangelische Kirchen helfen mit 60.000 Euro
Mit 60.000 Euro unterstützen die Evangelische Kirche in Baden (Ekiba), die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) vom Nahost-Krieg betroffene Menschen.
Sendungsworte aus Kaufungen: «Ökumenischer Kirchentag kommt zu uns»
Hoffnungsvolle Zeichen der Ökumene sollen im Jahr 2021 weiterleuchten, verstärkt und neu gesetzt werden – das ist die erklärte Absicht von Bischöfin Dr. Beate Hofmann (EKKW) Bischof Dr. Michael Gerber (Bistums Fulda). Ein erstes gemeinsames Zeichen in diesem Jahr war der Gottesdienst am Ökumenischen Kirchentagssonntag (7.2.) in der Kaufunger Stiftskirche, der live auf ekkw.de mitgefeiert werden konnte.
Synode bringt Gesetz zum Schutz vor Missbrauch auf den Weg
Die Landessynode hat am Samstag (30.1.) den Weg für ein Kirchengesetz zum Schutz vor sexualisierter Gewalt frei gemacht. Das Gesetz sieht unter anderem vor, dass Betroffene auf Antrag Anerkennungs- und Unterstützungsleistungen erhalten.
Bischof der südafrikanischen Partnerkirche verstorben
Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck trauert und ist bestürzt über den plötzlichen Tod von Bischof Molwane Job Henock Ubane. Der Bischof der Evangelisch lutherischen Kirche im südlichen Afrika verstarb am 28. Januar an den Folgen einer Coronavirus-Infektion.
Holocaust-Gedenktag: Wachsendem Antisemitismus entgegentreten
Am 27. Januar wird der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Der Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus wurde 1996 vom damaligen Bundespräsidenten Herzog proklamiert und auf den 27. Januar festgelegt. Bischof Dr. Beate Hofmann sagt in den Sozialen Medien: «Nie wieder darf es zu solchen Verbrechen gegen die Menschlichkeit kommen. Und darum ist es mir wichtig, dem wieder wachsenden Antisemitismus hierzulande und der Leugnung oder Verharmlosung des Holocaust entgegenzutreten.»
Landeskirche wirbt für Pfarrberuf in Videokonferenz
Zu einer digitalen Info-Veranstaltung zum Theologiestudium lädt die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck alle Jugendlichen ab 16 Jahren und Interessierte ein. In der Zoom-Veranstaltung am 30. Januar von 10 bis 15 Uhr statt stellen sich Theologieprofessoren und Studierende den Fragen der Jugendlichen und Pfarrerinnen und Pfarrer und Religionslehrende berichten von ihrem Weg.
Minus von 5 Prozent für 2021 erwartet – Grünes Licht für neue Finanzverfassung
Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) ist im Vergleich zu anderen Landeskirchen bisher relativ glimpflich durch die Corona-Krise gekommen, bilanzierte Dr. Volker Knöppel, Vizepräsident der EKKW bei der Vorstellung seines Finanzberichts während der digitalen Landessynode. Sein Dank galt allen Gemeindegliedern für die entrichtete Kirchensteuer angesichts der wirtschaftlich schwierigen Zeiten.
Reformprozess der Landeskirche: «Wie wollen wir in Zukunft Kirche sein?»
«Wie wollen wir in Zukunft Kirche sein und wie nehmen wir den Auftrag, den Jesus Christus uns gegeben hat, angemessen wahr?» Diese Fragen standen im Zentrum des Berichts «Vom Auftrag der Kirche», den Bischöfin Dr. Hofmann während der digitalen Landessynode vorstellte. Angesichts der Corona-Krise und den damit verbundenen Veränderungen sei jetzt der richtige Zeitpunkt, diese Fragen zu klären, so die Bischöfin.
Bischöfin Dr. Hofmann: «Kirche nach Corona wird nicht sein wie Kirche vor Corona»
In ihrem Bericht sprach Bischöfin Dr. Hofmann ihren Dank an die Haupt- und Ehrenamtlichen für deren Einsatz und das Durchhalten in der Corona-Pandemie aus. Hofmann entwarf Hoffnungsbilder, die als «Kraftquelle auf dem langen Marsch durch die Wüste der Pandemie» dienen können und zeichnete ein Denkmodell für den zukünftigen Reformprozess der Landeskirche.
Bistum und Landeskirche «Gemeinsam ökumenisch auf dem Weg» durch 2021
Mit einem gemeinsamen Brief wenden sich Bischöfin Prof. Dr. Beate Hofmann (Kassel) und Bischof Dr. Michael Gerber (Fulda) an die Christinnen und Christen in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und im Bistum Fulda. Darin erinnern sie an die besonderen Herausforderungen der letzten Monate in der Corona-Pandemie und das Miteinander beider Kirchen, in dieser Krise Zeichen der Zuversicht und der Hoffnung zu setzen.
