Herbsttagung 2011 der Landessynode
Synode regelt Arbeitszeiten im Pfarrdienst neu
Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck führt ein neues Arbeitszeitmodell für Pfarrerinnen und Pfarrer ein, das Gesundheitsschutz und Vereinbarkeit von Beruf und Familie sicherstellen soll. Für das Planungsinstrument hat die Landessynode der EKKW am 25. April grünes Licht gegeben. Es sieht eine durchschnittliche Wochenarbeitszeit für Pfarrpersonen von 41 Stunden (bzw. 40 Stunden ab dem 60. Lebensjahr oder bei Schwerbehinderung) vor.
Kammer erkundet Friedensarbeit in Kroatien und Bosnien-Herzegowina
In Kroatien und Bosnien-Herzegowina geht der Einsatz für Frieden und Versöhnung vorrangig von einzelnen Personen aus, deren Engagement von ihrem Glauben getragen ist. Das ist die Beobachtung der Kammer für Mission und Ökumene. Eine Delegation erkundete Anfang Oktober die Friedensarbeit in den Balkan-Ländern.
Angehende Pfarrerinnen und Pfarrer forsten auf
Pfarrerinnen und Pfarrer pflegen für gewöhnlich keine Bäume in hessischen Wäldern. Doch Vikarinnen und Vikare, die sich nach dem Studium auf ihre künftige kirchliche Praxis vorbereiten, erkunden in ihrer Ausbildung auch andere Arbeitsfelder und Berufe. Für den aktuellen Kurs ging es ganz praktisch in den Wald nach Melsungen.
Für ein Ende der Gewalt im Nahen Osten einsetzen
Die Evangelische Mission in Solidarität hat ihre Mitgliedskirchen aufgerufen, sich für ein Ende der Gewalt im Nahen Osten einzusetzen. Gleichzeitig ruft die EMS zum Gebet für die Opfer der Gewalt und zu Spenden für das anglikanische Ahli Arab Krankenhaus in Gaza auf, das am Dienstag von einer Rakete getroffen wurde.
Solidaritätskundgebung mit Israel in Berlin
Ein Bündnis aus Parteien, Gewerkschaften, Verbänden demonstrierte nach dem Angriff der Hamas auf Israel mit Tausenden Menschen am Sonntag (22.10.) am Brandenburger Tor in Berlin für Solidarität mit dem Land. Neben Bundespräsident Steinmeier sprach auch die EKD-Ratsvorsitzende Kurschus.
Wieder Wächterdienst vor Kasseler Synagoge
Der Wächterdienst soll in den kommenden Wochen fortgeführt werden. Dem Aufruf von evangelischer und katholischer Kirche sind am vergangenen Freitag (13.10.) viele Menschen gefolgt. «Es ist ein wichtiges Zeichen der Verbundenheit, was für die nächsten Wochen aufrecht erhalten werden sollte», so Dekanin Barbara Heinrich vom Stadtkirchenkreis Kassel.
Bischöfin Hofmann schreibt Jüdischen Gemeinden
Die Bischöfin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Dr. Beate Hofmann, hat sich in einem Schreiben an die Jüdischen Gemeinden im Gebiet der Landeskirche gewendet. Darin drückt sie ihre Erschütterung über die Angriffe auf Israel und ihr Mitgefühl für die Menschen aus, die jetzt Angst um Freunde und Verwandte haben.
Beten für den Frieden
Bewaffnete Konflikte und Kriege erschüttern viele Regionen der Welt. Besonders der Angriff der Terrormiliz Hamas auf Israel hat viele Menschen getötet und verletzt, Angehörige sind in Sorge um verschleppte Familienmitglieder, viele fürchten um ihr Leben, ihre Heimat. Auch in der Ukraine dauert der zermürbende Krieg an. Frieden ist nicht in Sicht. Christinnen und Christen bringen ihre Sorge im Gebet vor Gott. Auf ekkw.de finden Sie unser digitales Gebetbuch.
Bischöfin Hofmann gratuliert Ministerpräsident Rhein
Bischöfin Dr. Beate Hofmann hat dem hessischen Ministerpräsidenten Boris Rhein zum Sieg bei der Landtagswahl gratuliert. Hofmann wünschte Rhein, dass seine neue Regierung für Menschlichkeit, Weltoffenheit und Solidarität wirken könne. Im Vorfeld der Landtagswahl hatten die Kirchen in Hessen zur Beteiligung aufgerufen.
