Herbsttagung 2011 der Landessynode
Synode regelt Arbeitszeiten im Pfarrdienst neu
Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck führt ein neues Arbeitszeitmodell für Pfarrerinnen und Pfarrer ein, das Gesundheitsschutz und Vereinbarkeit von Beruf und Familie sicherstellen soll. Für das Planungsinstrument hat die Landessynode der EKKW am 25. April grünes Licht gegeben. Es sieht eine durchschnittliche Wochenarbeitszeit für Pfarrpersonen von 41 Stunden (bzw. 40 Stunden ab dem 60. Lebensjahr oder bei Schwerbehinderung) vor.
Zwei Hospizhelferinnen aus Kassel erzählen, wie sie Sterbende begleiten
Es hört sich unglaublich an, was Gisela Schaub erzählt. Unglaublich und weit weg – und doch ist es erst wenige Jahrzehnte her. «Als ich Krankenschwester war», berichtet die heute 73-Jährige, «war es noch üblich, Sterbende abzuschieben. Zum Beispiel in die Besenkammer.» Dass man Menschen in der letzten Lebensphase bis zum Tod begleitet und betreut, hat sich in Deutschland erst sehr spät entwickelt.
«blick in die kirche-magazin»: Aktuelle Ausgabe zu Nächstenliebe
Was hat der Komiker Atze Schröder mit dem Barmherzigen Samariter, einem Seenotretter auf dem Mittelmeer, der Seelsorge im Gefängnis und der Arbeit der Tafel in Bad Arolsen gemeinsam? Sie alle verbindet der Begriff «Nächstenliebe». Darum geht es im aktuellen «blick in die kirche-magazin».
Grüne Damen und Herren helfen Patienten und Patientinnen im Krankenhaus
Eigentlich ist es ganz einfach. Mensch sein, offene Ohren und Freundlichkeit mitbringen, Interesse an Kontakt und jede Woche zuverlässig ein paar Stunden Zeit: Dann könnte man mitmachen, bei den «Grünen Damen und Herren» in den Agaplesion Diakonie-Kliniken Kassel.
Nächstenliebe: Fünf Lehren des Samariters
Wer ist mein Nächster? Und wen soll ich lieben? Als Jesus das in einem Gespräch über die Nächstenliebe gefragt wurde, antwortete er mit der Geschichte vom barmherzigen Samariter. (Nachzulesen in der Bibel im Lukasevangelium 10, Verse 25–37.) Bischöfin Dr. Beate Hofmann über Jesus’ zentrales Gleichnis über die Nächstenliebe.
Viele der Opfer vom 19. Februar 2020 waren im JuZ ein- und ausgegangen
Das JuZ in Kesselstadt ist untrennbar mit den schrecklichen Anschlägen vom 19. Februar 2020 verbunden, als ein Rechtsterrorist, der selbst in Kesselstadt wohnte, neun Menschen mit Migrationshintergrund erschoss – sowie seine Mutter und schließlich sich selbst.
Ein Besuch im Evangelischen Jugendzentrum in Hanau-Kesselstadt
Die Grundschülerin ist viel zu früh da. Wann denn die Capoeira-Stunde sei, fragt sie. In zwei Stunden erst? Aber draußen sei es doch so kalt. Sie darf natürlich bleiben. Im Raum der Schülerhilfe findet sie Platz, bekommt Papier zum Malen – und warm ist es auch. Die kleine Begebenheit zeigt im Kleinen, wofür das Evangelische Jugendzentrum in Hanau-Kesselstadt – oder wie sie hier sagen, das «JuZ K-Town» – seit 1980 steht: ein Ort der offenen Türen. «Wir sind einfach da», sagt Sozialarbeiterin Antje Heigl, die seit 1996 in Kesselstadt arbeitet.
So wachsen neue Bäume in Kurhessen-Waldeck
Rund um den Tag des Waldes am 21. März gibt es viele Veranstaltungen, um die Bedeutung des Waldes ins Bewusstsein zu rücken. Vor rund einem Jahr hatte die EKKW die Aktion «7 Jahre – 700.000 Bäume» ins Leben gerufen. Bischöfin Beate Hofmann griff bei Malsfeld (Schwalm-Eder-Kreis) selbst zur Schaufel, um an der Pflanzung von rund 300 Berg-Ahornen tatkräftig mitzuwirken.
Stiftung belohnt Einsatz für Kirchengebäude
Ihr Einsatz hat sich doppelt bezahlt gemacht: Elf Gemeinden der EKKW freuen sich über eine kräftige Finanzspritze für ihre Kirchengebäude. Die Stiftung Kirchenerhaltungsfonds belohnt ihre Anstrengungen mit einem Gesamtbetrag von 503.700 Euro. Den nahezu identischen Betrag hatten die Gemeinden selbst durch Spenden eingeworben.
Anmeldestart für Mitwirkende beim Kirchentag 2025
Die Bewerbungsphase für alle, die sich beim 39. Deutschen Evangelischen Kirchentag 2025 in Hannover aktiv am Programm beteiligen wollen, startet. Ab 15. März können sich interessierte Gruppen und Einzelpersonen mit ihren Ideen melden.
