Herbsttagung 2011 der Landessynode
Was Bäume für Klima und Menschen leisten
Bäume sind unverzichtbar für Klima, Umwelt und Menschen – darauf will auch die Aktion „7 Jahre – 700.000 Bäume“ der Evangelischen Kirche von Kurhessen‑Waldeck aufmerksam machen. Mehr als 67.000 Bäume sind bereits im Rahmen der Initiative gewachsen. Doch es geht um mehr als Zahlen: Der Wald soll wieder stärker als Lebensraum, Klimaschützer und bedrohtes Ökosystem in den Blick rücken. Was Forschung und Praxis über Deutschlands Bäume wissen, zeigt unser Überblick.
Begegnungen im Alltag entscheidend für Glaubwürdigkeit des Evangeliums
Seit fünf Jahren steht Beate Hofmann als Bischöfin an der Spitze der Evangelischen Kirche Kurhessen-Waldeck. Am 6. Oktober bildete ihre Predigt in der Lutherischen Stadtkirche in Wien den Abschluss der Reihe «Was Hirtinnen zu sagen haben». Initiiert wurde diese Predigtreihe von Bischof Michael Chalupka von der Evangelischen Kirche A.B. in Österreich, der damit kirchenleitende Frauen vor den Vorhang holte.
Soziales Handeln in Zeiten knapper Ressourcen
Die Herausforderungen für soziales Handeln sind groß, Finanzen und Personal knapp - auch in Kirche und Diakonie. Innovative und kreative Lösungen sind gefragt. Das Forum Diakonische Kirche widmet sich deshalb am 29. Oktober dem Thema «Möglich machen - jetzt! Soziales Handeln in Zeiten knapper Ressourcen».
Erinnere dich!
Das Magazin «blick in die kirche» lädt in seiner Oktober-Ausgabe zum Erinnern ein. Das Heft beleuchtet Facetten von Gedenken und Erinnern, von Sehnsucht und Trauer. So erzählen Menschen von ihren wichtigsten Erinnerungsstücken, im Generationengespräch treffen Jung und Alt aufeinander und die Theologin Stefanie Schardien, bekannt aus dem «Wort zum Sonntag», beschäftigt sich mit schönen und weniger schönen Erinnerungen und der Bibel als Erinnerungsbuch. Im Interview erzählt Said Etris Hashemi, der das Hanauer Attentat schwer verletzt überlebte, von seinem ermordeten Bruder und der Erinnerungskultur in Hanau und weitere Beiträge beschäftigen sich mit den unterschiedlichen Formen der Trauer und der Frage, wie die Erinnerung wachgehalten werden kann.
«Lasst uns weiter beten für einen gerechten Frieden»
Ein Jahr nach dem Terror-Angriff der Hamas auf Israel wird die Lage im Nahen Osten immer bedrohlicher. Bischöfin Hofmann und Kirchenpräsiden Jung rufen gemeinsam dazu auf, das Leid und die Not aller Menschen im Nahen Osten im Blick zu behalten. Wir geben auf ekkw.de Raum für Gebet und Klage und berichten darüber, wie die Kirchengemeinschaft «Evangelische Mission in Solidarität» die Kirchen in Nahost unterstützt.
Ausbildungshilfe besucht Bildungsprojekte in Ostafrika
Die Ausbildung von 350 jungen Menschen wird durch die Ausbildungshilfe - Christian Education Fund in Ostafrika gefördert. Möglich wird dies durch die finanzielle Unterstützung der Landeskirche. Geschäftsführer Armin Beck und Beiratsmitglied Rainer Schomburg machten sich vor Ort ein Bild.
Kasseler Diakonieprojekt gewinnt Hessischen Sozialpreis
Das Projekt des Diakonischen Werks Region Kassel ist mit dem Hessischen Sozialpreis ausgezeichnet worden. Der Treffpunkt, bei dem Kinder aus dem Stadtteil gesundes Essen für alle zubereiten, die möchten, erreichte den zweiten Platz und erhält 7.000 Euro. Ausgezeichnet wurden Projekte, die sich für mehr gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen.
Evangelische und katholische Christen pilgern gemeinsam
Bereits zum 20. Mal machten sich evangelische und katholische Christen aus der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und dem Bistum Fulda gemeinsam auf den Weg zu einer ökumenischen Wallfahrt nach Retzbach in Unterfranken. Sie wurde vor 20 Jahren vom Fuldaer Weihbischof Prof. Dr. Karlheinz Diez ins Leben gerufen.
Der Blick zurück kann Kraft spenden
Manche Menschen leben ganz in ihren Erinnerungen; für andere ist die Vergangenheit verletzend oder gar traumatisierend. Telefonseelsorgerin Salome Möhrer-Nolte hat in ihrer Arbeit mit beiden Erfahrungen zu tun. Sie leitet das Team der Telefonseelsorge Nordhessen, das anonym und kostenlos rund um die Uhr erreichbar ist und berichtet aus ihrer Praxis.
Wie es ist, eigene und fremde Erinnerungen aufzuschreiben
Ein Münzfernsprecher – wer weiß noch, was das ist? Gar nicht mehr so viele Menschen, vermutet Jutta Klöpfel, jedenfalls nicht die Jüngeren. An diesem Beispiel illustriert sie, dass Geschichten, Gefühle und Wissen mit dem Tod eines Menschen verloren gehen. «Mit jedem Menschen stirbt eine ganze Welt», formuliert es die Pfarrerin im Ruhestand.
