Herbsttagung 2011 der Landessynode
Was Bäume für Klima und Menschen leisten
Bäume sind unverzichtbar für Klima, Umwelt und Menschen – darauf will auch die Aktion „7 Jahre – 700.000 Bäume“ der Evangelischen Kirche von Kurhessen‑Waldeck aufmerksam machen. Mehr als 67.000 Bäume sind bereits im Rahmen der Initiative gewachsen. Doch es geht um mehr als Zahlen: Der Wald soll wieder stärker als Lebensraum, Klimaschützer und bedrohtes Ökosystem in den Blick rücken. Was Forschung und Praxis über Deutschlands Bäume wissen, zeigt unser Überblick.
Video-Impuls: Brief an den Nikolaus
Ob Bischof Nikolaus überrascht wäre, was aus ihm geworden ist? Vielleicht überrascht es ja auch nicht nur ihn! Dekan Norbert Mecke aus Melsungen macht sich in seinem Impuls zum Nikolaustag Gedanken über das Verhältnis des historischen Bischofs von Myra zum heutigen Weihnachtsmann, wie sich Traditionen verändern und was Christinnen und Christen von Nikolaus lernen können.
Sterne aus Sachsen, Armbänder vom Meer, Bücher und Kalender
Als Redaktion des blick in die kirche-magazins fühlen wir uns beschenkt, wenn unsere Leserinnen und Leser das Heft aufmerksam lesen, darüber nachdenken und sich davon erreichen, vielleicht sogar berühren lassen. Diese Adventsausgabe gibt uns die Gelegenheit, Ihnen etwas zurückzugeben: Es gibt Geschenke!
Von der Last und vom Glück des Wartens
Warten-Müssen wird von manchen Menschen als ungerecht empfunden, da schwingt ein ohnmächtiges Gefühl und auch Ärger mit. Doch im Warten, wie jetzt in der Adventszeit vor dem Weihnachtsfest, liegt auch die Chance, das kleine Glück zu entdecken, weiß Salome Möhrer-Nolte von der Telefonseelsorge Nordhessen.
Kirche kann auch anders
Wie wohl Menschen in diesen Zeiten von außen auf die Kirche schauen? Nehmen sie die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck als eine Kirche wahr, die auf dem Weg ist, sich zu verändern? Woran erkennen man das? Und wie lässt sich der kirchliche Auftrag unter veränderten Bedingungen weiter erfüllen?
Evangelischer Religionsunterricht: «Hier darf ich sein, wie ich bin»
Seelentrösterin, Streitschlichterin, Wegbegleiterin: «Man ist viel mehr als Wissensvermittlerin», sagt Melanie Langguth. Die 28-Jährige ist Lehrerin an der Altenburgschule, einer Grundschule in Bad Zwesten (Schwalm-Eder-Kreis). Zu ihren Fächern gehört evangelische Religion. Für sie ist der Advent eine ganz besondere Zeit.
Im Gottesdienst tanzen Hände in der Luft
Es herrscht Stille im vollen Gemeindesaal. Das Klavier bleibt stumm, es wird auch nicht gesungen. Stattdessen tanzen Hände in der Luft: In der evangelischen Christuskirchengemeinde in Fulda wird Gottesdienst in Gebärdensprache gefeiert. Sie ist eine von acht Gehörlosengemeinden in Kurhessen-Waldeck - wir waren in Fulda zu Gast.
«Großes entsteht aus kleinen Anfängen»
Das evangelische Hilfswerk «Brot für die Welt» blickt auf eine mehr als 65-jährige Geschichte zurück. Dazu gehören auch die jährlichen Spendensammlungen ab dem ersten Advent. Im Interview erzählt die Präsidentin des Hilfswerks, Pfarrerin Dr. Dagmar Pruin, wie sich die Arbeit verändert hat und was sie sich zu Weihnachten wünscht.
Wie man den Übergang in die Rentenzeit gut gestalten kann
Die Süddeutsche Zeitung vermeldete es: Aus den geburtenstarken Jahrgängen 1955 bis 1970 gehen bis 2030 zwölf Millionen Arbeitnehmer in Rente; fast ein Drittel der heute Berufstätigen. Zugleich werden die Menschen immer älter; aus dem Lebensabend ist ein ganzer Lebensabschnitt geworden. Wie lässt sich das nachberufliche Leben aber gestalten?
Von der Religionslehrerin am Gymnasium zur Gemeindepfarrerin
Eine Sache hat sich bei Ursula Heinemann auch zwei Jahre nach Schulschluss nicht geändert: um 10 Uhr gibt es ein Pausenbrot. Davon abgesehen ist die 56-Jährige aber ganz in ihrem neuen Beruf angekommen: Pfarrerin Heinemann stammt aus einer Lehrerfamilie, wollte aber eigentlich etwas anderes machen.
