Herbsttagung 2011 der Landessynode
Was Bäume für Klima und Menschen leisten
Bäume sind unverzichtbar für Klima, Umwelt und Menschen – darauf will auch die Aktion „7 Jahre – 700.000 Bäume“ der Evangelischen Kirche von Kurhessen‑Waldeck aufmerksam machen. Mehr als 67.000 Bäume sind bereits im Rahmen der Initiative gewachsen. Doch es geht um mehr als Zahlen: Der Wald soll wieder stärker als Lebensraum, Klimaschützer und bedrohtes Ökosystem in den Blick rücken. Was Forschung und Praxis über Deutschlands Bäume wissen, zeigt unser Überblick.
In Herrnhut in der Oberlausitz entstehen jährlich 850.000 kleine Schmuckstücke
Von Klimaklebern hat man viel gehört, aber wer weiß schon von Sternenklebern, Rähmchenklebern und Zackendrehern? Wobei es richtiger wäre, von Kleberinnen und Dreherinnen zu sprechen, denn die meisten von ihnen sind Frauen. Und diese Menschen sorgen dafür, dass Advent und Weihnachten auf vielen Straßen und Plätzen, in vielen Zimmern und Stuben gemütlicher wird. Ein Besuch in der Oberlausitz.
Bischöfin dankt Ehrenamtlichen für deren Engagement
Zum Internationalen Tag des Ehrenamts spricht Bischöfin Dr. Beate Hofmann allen in der Kirche engagierten Menschen ihren persönlichen Dank aus. In ihrer Botschaft zum 5. Dezember sagt sie: «Was Sie tun, ist unendlich wertvoll und der Schatz der Kirche! Sie geben Gottes Liebe ein Gesicht.»
Ökumenische Kirchenleitungskonferenz tagte in Fulda
Die ökumenische Zusammenarbeit zwischen dem Bistum Fulda und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) wird weiter intensiviert: Nach einer während des Hessentages in Fritzlar unterzeichneten Vereinbarung, sprachen Spitzenvertreter beider Kirchen nun in Fulda über konkrete Umsetzungen.
Brot für die Welt ruft zu Spenden auf - 66. Aktion gestartet
Weit mehr als 700 Millionen Menschen leiden an Hunger und Mangelernährung, obwohl unsere Erde alle satt machen könnte. Darauf weisen die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck und die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau hin. Mit einem Festgottesdienst ist am 1. Advent die diesjährige regionale Spendenaktion von Brot für die Welt in der Kilianskirche Korbach eröffnet.
Extremistische Einstellungen: EKKW zeigt rote Linie auf
Angesichts des Erstarkens extremistischer Einstellungen und Parteien hat die Landessynode am 27. November eine Erklärung verabschiedet, in der Ausgrenzung und menschenverachtende Haltungen klar verurteilt werden. Ob beruflich oder im Ehrenamt - eine Mitarbeit in der Landeskirche sei «für diejenigen nicht möglich, die öffentlich durch Wort oder Tat den christlichen Werten und dem Auftrag der Kirche oder den Grundsätzen ihrer Ordnung widersprechen».
Landeskirche hält an ihren Kindertagesstätten fest
Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck hält an ihren Kindertagesstätten fest – trotz zurückgehender finanzieller Ressourcen. Sie betont den Wert der pädagogischen Arbeit mit evangelischem Profil. Zugleich richtet sie die Finanzierung ihrer mehr als 200 Einrichtungen neu aus.
Problemlagen der Menschen verdichten sich - Unterstützungsbedarfe steigen
Die Diakonie Hessen sieht sich im Spannungsfeld aktueller gesellschaftlicher, politischer und theologischer Entwicklungen besonders herausgefordert. In städtischen wie auch ländlichen Gebieten im Einzugsbereich seien soziale Spannungen besonders deutlich zu spüren, so Vorstandsvorsitzender Carsten Tag im Diakoniebericht.
Expertin Berkemann: «Kirchenbauten brauchen eine neue Trägerschaft»
Die Kirchenlandschaft verändere sich in so großen Maße, dass von den rund 45.000 evangelischen und katholischen Kirchen in den nächsten Jahren ein Drittel zur Disposition stehen wird. Das machte die Theologin und Kunsthistorikerin Dr. Karin Berkemann in Hofgeismar deutlich. Sie sprach zum Thema: «Kirchen sind Gemeingüter! Manifest für eine neue Verantwortungsgemeinschaft».
Scheitel ist erreicht: Kirchensteuererträge gehen zurück
Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck muss den bereits eingeschlagenen Weg der Haushaltskonsolidierung konsequent weitergehen: «verantwortungsbewusst, mutig, beherzt – und auch mit schnellerem Schritt». Dafür warb Vizepräsidentin Dr. Katharina Apel vor der Landessynode.
