Herbsttagung 2011 der Landessynode
Synode regelt Arbeitszeiten im Pfarrdienst neu
Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck führt ein neues Arbeitszeitmodell für Pfarrerinnen und Pfarrer ein, das Gesundheitsschutz und Vereinbarkeit von Beruf und Familie sicherstellen soll. Für das Planungsinstrument hat die Landessynode der EKKW am 25. April grünes Licht gegeben. Es sieht eine durchschnittliche Wochenarbeitszeit für Pfarrpersonen von 41 Stunden (bzw. 40 Stunden ab dem 60. Lebensjahr oder bei Schwerbehinderung) vor.
Warum die alte Lehre von Kneipp heute noch anregend ist
Warum die alte Lehre von Kneipp auch heute noch anregend ist, macht unsere Autorin Anne-Kathrin Stöber zum Thema – und das im doppelten Sinn. Für sie wurde der Gang zum Wassertretbecken seit Corona zu einem erfrischenden und belebenden Ritual, in dem viele weitere wohltuende Effekte stecken.
Was Frans und Margaretha erzählen
Ein wenig skeptisch schaut sie ihn an, leicht spöttisch sogar. Vielleicht wundert Margaretha sich über das Experiment, dessen Teil sie ungefragt an diesem Morgen wird. Kunst kann wohltuend sein, hat sich blick-Redakteur Olaf Dellit gedacht und sich gefragt, ob das noch mehr gilt, je mehr Zeit man mit ihr verbringt. Wie wäre es also, im Museum nur ein Bild anzuschauen – und das eine ganze Stunde lang? Kein Vorwissen, kein Handy, einfach so. Hier berichtet er von seiner Erfahrung.
Wenn Fans zum heiligen Rasen pilgern
Ein Pfarrer im Stadion? In Frankfurt hat Eugen Eckert diese Aufgabe. Im Interview erzählt der Stadionpfarrer, was er dort genau macht, was Gottesdienst und Fußball gemeinsam haben und ob man für den Sieg der eigenen Mannschaft beten darf.
Wie Martin Luther uns heute entlasten kann
Dass Martin Luther im Mittelalter «frömmer, heiliger, demütiger» werden wollte, belächeln wir vielleicht. Dass wir persönlich «höher, schneller, weiter» kommen wollen und beruflich «besser, billiger, größer» werden müssen – belächeln wir das auch? Im Artikel des Theologen, Radiojournalisten und Buchautors Andreas Malessa geht es um Luthers Erkenntnis aus dem 16. Jahrhundert und was sie uns heute sagen kann.
Was Kaffee und Fernseh-Tatort gemeinsam haben
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Er ist geprägt von immer wiederkehrenden Abläufen, bewusst oder unbewusst. Die erleichtern unseren Alltag, sparen Energie und lassen uns in unserer Komfortzone unterwegs sein. Unsere Autorin Kerstin Leitschuh gibt Hintergründe und erklärt, was der Kaffee und der Fernseh-Tatort gemeinsam haben.
Atemperlen – die Drei-Tage-Challenge
Mit der Atmung können wir unseren Zustand steuern: aktivieren, entspannen und Kontakt zu uns selbst aufnehmen. Wir atmen ein, wir atmen wieder aus. Meistens geschieht das ganz von selbst. Die Sängerin und Pädagogin Njeri Weth hat ein Übungsprogramm zusammengestellt, mit dem man den dreiteiligen Atemrhythmus trainieren kann.
Ich darf mir Gutes gönnen
Manche Menschen wissen gar nicht, was ihnen eigentlich guttut. Da kann es helfen, sich eine kleine Liste mit Dingen anzulegen, die einem gut tun. Das empfiehlt Telefonseelsorgerin Salome Möhrer-Nolte und sagt: «Ich selbst bin für mich und mein Wohlergehen verantwortlich.» Die erfahrene Beraterin gibt Hilfestellung beim Anlegen der Liste und wie man sie in den Alltag integrieren kann.
«Wir sind viele, wir sind bunt, wir sind die Evangelische Jugend von Kurhessen Waldeck!»
Einander begegnen, zusammen lernen, das eigene Engagement und die Gemeinschaft mit anderen feiern oder die Jugendleitercard verlängern – all das war beim Ehrenamtsevent der Evangelischen Jugend Kurhessen Waldeck «edrei» auf dem Flensunger Hof in Mücke.
Zeitzeugen für Forschungsprojekt in Fuldatal gesucht
Ein Team aus Kultur-, Rechts- und Sozialwissenschaftlerinnen der Universität Kassel forscht zu sexualisierter Gewalt in der Kirchengemeinde Fuldatal-Ihringshausen in den 1980er-Jahren. Gesucht werden Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die in Interviews über ihre Erfahrungen sprechen.
